Das Kinder- und Jugendparlament Recklinghausen (KiJuPa) ruft dazu auf, die Regenbogenflagge heute aus dem Fenster zu hängen. Denn: Recklinghausen lebt Vielfalt (Foto: Stadt RE)

Rhein-Ruhr. Das ungarische Parlament hat Gesetzte beschlossen, wodurch die Rechte von Homosexuellen und Transsexuellen deutlich eingeschränkt werden. Auch Werbung und Aufklärung über Homo- und Transsexualität ist nicht mehr Teil einer Normalität. Die UEFA sprach sich gegen die Regenbogenbeleuchtung der Allianz Arena in München beim EM-Gruppenspiel Deutschland gegen Ungarn aus. Dieses nehmen Kreise und Kommunen als Anlass, ein Zeichen mit der Regenbogenflagge für Vielfalt und Toleranz zu setzen.

 

Stadt Grevenbroich hisst Regenbogenflagge

Grevenbroich. Bürgermeister Klaus Krützen hat entschieden, dass heute vor dem Grevenbroicher Rathaus die Regenbogenfahne gehisst wird. Sie ist das Sinnbild für Toleranz, Akzeptanz und Vielfalt.

Regenbogenfahne am Grevenbroicher Rathaus (Foto: Stadt Grevenbroich)

Damit reagiert die Stadt Grevenbroich auf die anhaltende Diskussion um die Regenbogen-Beleuchtung der Allianz-Arena in München während des Fußball-Europameisterschaftsspiels zwischen Deutschland und Ungarn. Die Stadt München wollte die Arena bunt erstrahlen lassen und damit ein Zeichen setzen gegen ein neues Gesetz in Ungarn, welches zum Beispiel verbietet, Homosexualität in Filmen oder Büchern zu thematisieren. Die UEFA hat das Vorhaben mit Verweis auf ihre politische Neutralität verboten.

Bürgermeister Krützen bezieht dazu klar Stellung: „Die Regenbogenfahne ist kein politisches Statement, sondern Symbol für grundlegende demokratische Werte, nach denen wir in Deutschland und in Grevenbroich leben.“

 

Beflaggung des Rathausturms mit der Regenbogenflagge

Mülheim an der Ruhr. Mülheim an der Ruhr steht für Vielfalt, Toleranz, Offenheit, Teilhabe und Selbstbestimmung. Als Zeichen gegen Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung hat Oberbürgermeister Marc Buchholz am Dienstag, 22.6., kurzfristig für den gestrigen Tag die Beflaggung des Rathausturms mit der Regenbogenflagge angeordnet.

Zusätzlich hängen die Flaggen der Bundesrepublik Deutschland, des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die Flagge der Stadt Mülheim an der Ruhr am Rathausturm.

 

Hattingen steht für Offenheit und ein friedliches Miteinander

Hattingen/Ruhr. Anlässlich des Fußball-Spiels Deutschland gegen Ungarn heute Abend setzt auch die Stadt Hattingen ein Zeichen gegen Homophobie und Diskriminierung. Seit heute Vormittag weht vom Balkon des Rathauses die Regenbogenflagge.

„Offenheit und ein friedliches Miteinander sind mir als Bürgermeister besonders wichtig, dafür stehen auch wir in Hattingen ein. Wir möchten ein Zeichen für Toleranz, Vielfalt und Freiheit zur sexuellen Selbstbestimmung setzen“, betont Bürgermeister Dirk Glaser.

Die Flaggen-Aktion wird in mehreren deutschen Städten umgesetzt.

(Foto: Stadt Hattingen)

 

Recklinghausen hisst die Regenbogenflagge

Recklinghausen. Die Stadt Recklinghausen lebt Vielfalt: Mit dem Hissen der Regenbogenflagge am Stadthaus C setzt das Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) nun ein Zeichen für Toleranz und gegen Homo- und Transphobie. Hintergrund ist, dass die Allianz-Arena in München heute zum Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Ungarn aufgrund der UEFA-Entscheidung nicht in den Regenbogenfarben beleuchtet werden darf.

Bürgermeister Christoph Tesche unterstützt die spontane Aktion des KiJuPa. „Recklinghausen zeigt wie viele andere Städte heute Flagge für Vielfalt und Toleranz“, sagt das Stadtoberhaupt. „In einer modernen Gesellschaft und einer starken Demokratie, die für alle da ist, gibt es keinen Platz für Diskriminierung jeglicher Art.“

Die Fahne hat der Vestische Christopher Street Day e.V. bereitgestellt.

– siehe Titelfoto –

 

Ennepetal setzt ein Zeichen für Weltoffenheit und Diversität

Ennepetal. Nach dem UEFA-Verbot für eine Beleuchtung der Münchner Allianz-Arena in Regenbogenfarben will auch die Stadt Ennepetal ein deutliches Zeichen für Toleranz und Diversität setzen.

Ennepetal steht für Vielfalt und Weltoffenheit und zeigt sich solidarisch. Deshalb wurde entschieden, für die Dauer der Europameisterschaft die Regenbogenfahnen zu hissen und während der EM-Partie der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Ungarn das Rathaus in den Regenbogenfarben anzustrahlen.

#euro2020 #gerhun #lgbtg

Bürgermeisterin Imke Heymann (links) und Gleichstellungsbeauftragte Nina Däumig hissen die Regenbogenfahnen am Rathaus (Foto: Stadt Ennepetal)

 

AWO Niederrhein: Offener Brief an den UEFA-Präsidenten – Wir lieben Menschen! Wir lieben Fußball!

Essen. Mit einem Offenen Brief hat sich die AWO Bezirksverband Niederrhein an UEFA-Präsident Aleksander Čeferin gewandt und ihn aufgefordert, mehr aus der UEFA zu machen als nur ein Unternehmen. „Führen Sie einen Verband, der wie die Arbeiterwohlfahrt für die Menschen da ist und mit den Menschen die Gesellschaft gestaltet und vereint. Kämpfen Sie für Menschenrechte, Vielfalt und Toleranz. Denn das sind zentrale Voraussetzungen für nachhaltige Entwicklung, Frieden, Sicherheit und Wohlstand. Eine starke Stimme der UEFA kann dafür die Weichen stellen. Eine starke Stimme der UEFA muss dann aber auch (Regenbogen-) Farbe kennen: Für Vielfalt. Für Toleranz. Für die Menschen.“, fordern die niederrheinische AWO Präsidiumsvorsitzende Britta Altenkamp und Vorstand Kerstin Hartmann und Jürgen Otto.

Als Verband, der im Ruhrgebiet wirkt, wisse die AWO, „dass Fußball Menschen bewegt und die Menschen verbindet. Der Fußball eint und trennt zugleich. Fußball trennt nicht nach Geschlecht, Herkunft, Status oder sexuellen Orientierung. Er eint in einem Zusammengehörigkeitsgefühl in Vereinsfarben. Er trennt in Farben, er eint in der Sache.“, heißt es in dem Brief.

„Hier im Ruhrgebiet führt der Fußball seit mehr als 100 Jahren Menschen zueinander. Wir waren schon eine Einwanderungsregion als noch niemand den Begriff kannte. Den Weg ins Ruhrgebiet fanden Türk*innen, Pol*innen, Italiener*innen, Christ*innen, Jüd*innen, Moslems, Lesben, Schwule, Bisexuelle. Sie fanden eine Heimat im Herzen Europas. Auch heute kommen die Menschen hierher, um die Region mit ihrer Individualität zu bereichern. Diese Menschen treffen sich samstags in den Stadien, kicken zusammen auf den Ascheplätzen oder organisieren den Amateursport. Ihre Vielfalt macht den Fußball aus, den wir lieben. Aber wir lieben nicht mehr den Fußball, den die UEFA will. Fußball ist bunt, Fußball ist meinungsfreudig, Fußball mischt sich ein, Fußball führt zusammen. All dies erleben wir täglich auf den Bolz- und Fußballplätzen am Niederrhein. Dieses Gefühl ist vermutlich in den Bürokomplexen an der Route de Genève nicht zu spüren“, begründet der AWO Bezirksverband Niederrhein seine Forderung an Aleksander Čeferin.

 

(Foto: privat)

Regenbogenfahne am Dinslakener Rathaus

Dinslaken. Am heutigen Mittwoch, den 23. Juni, ist vor dem Dinslakener Rathaus die Regenbogenfahne gehisst. „Am Tag des EM-Fußballspiels von Deutschland gegen Ungarn wollen wir ein klares Zeichen gegen Diskriminierung und Homophobie setzen“, betont Dinslakens Bürgermeisterin Michaela Eislöffel. „Dinslaken steht für Frieden, Toleranz und Gleichberechtigung. Ich freue mich, dass auch viele andere Kommunen heute dieses Signal in die Welt senden.“

 

Kaarst solidarisiert sich mit LGBT-Bewegung

Kaarst. Die Stadt Kaarst steht für Vielfalt, Toleranz und Offenheit. Deshalb solidarisiert sich die Stadt heute – am Tag des Spiels der Deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Ungarn – sichtbar mit der LGBT-Community. So verwendet die Stadt bis zum Wochenende das wohl bekannteste Symbol der LGBT-Bewegung für ihre Profilbilder in den Sozialen Medien: die Regenbogenfahne. Die Fahne wird zudem heute Nachmittag vor dem Rathaus gehisst. Bürgermeisterin Ursula Baum möchte damit ein Zeichen setzen: „Die Sexualität, die Herkunft und die Religion eines Menschen sind in einer liberalen und modernen Gesellschaft reine Privatsache und dürfen niemals Anlass für Diskriminierungen sein. Die Entscheidung der UEFA gegen ein solches Zeichen am Münchener Stadion finde ich beschämend. Umso mehr freut es mich, dass heute in ganz vielen deutschen Städten das Grundverständnis unserer Demokratie und Gesellschaft mit der Fahne bezeugt wird.“

 

Zeichen für Solidarität und gegen Diskriminierung

Auf dem Vordach des Rathauses weht die Regenbogenflagge (Foto: Moritz Leick/ © Stadt Essen)

Essen. Anlässlich des Fußball-EM-Spiels Deutschland gegen Ungarn wird auch die Stadt Essen heute (23.06.) ein Zeichen gegen Diskriminierung und Homophobie setzen.

Auf dem Vordach des Rathauses am Porscheplatz in der Essener Innenstadt wird deshalb die Regenbogenflagge wehen.

Mehrere Städte in ganz Deutschland illuminieren Gebäude oder beflaggen diese und treten damit für Vielfalt, Toleranz und Offenheit ein.

 

 

In Düsseldorf werden weitere Zeichen der Toleranz gesetzt – Feuerwehr, Uniklinik und Heinrich-Heine-Universität beteiligen sich

Düsseldorf. Zum EM-Spiel Deutschland – Ungarn wird am heutigen Abend (23. Juni) ein Teil der MERKUR SPIEL-ARENA in Regenbogenfarben leuchten. Die Farben werden dafür von außen auf die Nordseite der größten Düsseldorfer Sport- und Veranstaltungsstätte projiziert.

Darüber hinaus werden in Düsseldorf nun weitere Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit gesetzt. So wurde am Morgen vor dem Rathaus die Regenbogenflagge gehisst und die Feuerwehr Düsseldorf stellt ihr Logo in den Sozialen Medien Facebook, Instagram und Twitter für zwei Tage auf die Regenbogenfarben um.

Uniklinik Düsseldorf und Heinrich-Heine-Universität setzen strahlendes Zeichen für Vielfalt
Als Zeichen für Toleranz und Vielfalt und gegen Ausgrenzung erleuchten auch das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) und die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) in Regenbogenfarben. Von Mittwoch, 23. Juni, zum Eintritt der Dämmerung, bis Freitag, 25. Juni, wird das gemeinsam genutzte Gebäude der sogenannten O.A.S.E (Gebäude 16.61) bunt erstrahlen.

Sowohl am UKD als auch an der HHU arbeiten Menschen gleichberechtigt zusammen für das Wohl von Patientinnen und Patienten, in der Ausbildung der Fachkräfte von morgen und in der Forschung – und das unabhängig von Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung oder Identität. Sowohl die Uniklinik Düsseldorf als auch die Universität sind Unterzeichner der Charta der Vielfalt und fördern ein vorurteilfreies Arbeitsumfeld.

Vielfalts- und Antidiskriminierungsarbeit der Stadt Düsseldorf
Auch die Stadt Düsseldorf hat 2008 die “Charta der Vielfalt” unterzeichnet und ist auf vielen verschiedenen Ebenen in der Vielfalts- und Antidiskriminierungsarbeit in der Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft aktiv. Die Landeshauptstadt Düsseldorf fördert zudem eine Vielzahl an Angeboten der LSBTIQ+ Community, darunter zum Beispiel das Jugendzentrum “PULS”, das Bildungs- und Aufklärungsprojekt “SCHLAU”, die Fachstellen Regenbogenfamilien, “Altern unterm Regenbogen” sowie die Trans*beratung und Angebote der Aidshilfe und der Frauenberatungsstelle.

Für ihre Vielfaltsarbeit ist die Stadt Düsseldorf im Jahr 2020 mit dem Max-Spohr-Preis des Völklinger Kreis e.V. ausgezeichnet worden. Insbesondere zeichnete sich Düsseldorf durch die Instrumente zur Förderung der Kerndimension “sexuelle und geschlechtliche Identität” und die Programme für lesbische, schwule, bisexuelle sowie trans-, intergeschlechtliche und queere (LSBTIQ+) Mitarbeiter*innen aus.

Hintergrund: Regenbogenflagge Ursprünglich ist die Regenbogenflagge 1978 von dem Künstler und Aktivisten Gilbert Baker gestaltet worden – sechs Farben zieren seither das ultimative LSBTIQ+ Symbol. Der Designer, Daniel Quasar, erweitert die Flagge nun um fünf weitere Farbtöne. Die Farben hellblau, hellrosa und weiß stehen für die Trans* Community. Die schwarzen und braunen Streifen setzen ein Zeichen gegen Rassismus. Das Schwarz steht ebenfalls für die Menschen, die durch AIDS stigmatisiert und gestorben sind.

Als Zeichen für Toleranz und Vielfalt und gegen Ausgrenzung erleuchten das Universitätsklinikum und die Universität Düsseldorf in Regenbogenfarben. Bis Freitag, 25. Juni, wird das gemeinsam genutzte Gebäude O.A.S.E (Gebäude 16.61) bunt erstrahlen (Foto: © Landeshauptstadt Düsseldorf/UKD)

 

SCHLAU Duisburg zeigt UEFA die Rote Karte

Duisburg. Entscheidung in München ist „ein Schlag ins Gesicht“

In München sollte anlässlich des EM-Spiels Deutschland gegen Ungarn am 23.Juni 2021 ein Zeichen gesetzt werden: Die Arena sollte in den Regenbogenfarben erstrahlen. Auslöser dafür war das verabschiedete Gesetz des ungarischen Regierungschefs Viktor Orbán, welches vor allem darauf abzielt, LGBTQIA*+Personen zu tabuisieren, Kindern und Jugendlichen zu verwehren Informationen über Sexualitäten abweichend der Heteronormativität zu bekommen und aufgeklärt zu werden. „Die Entscheidung ist ein regelrechter Schlag ins Gesicht für die LGBTQIA*+-Community“, beschreibt die Teamerin Carolin Annuscheit. Wir, das gesamte Team SCHLAU-Duisburg, sind entsetzt und ringen darum, die richtigen Worte zu finden.

Gerade in Anbetracht des Pride-Months und aller Kampagnen der UEFA „Pro Toleranz“ und „Pro Vielfalt“ ist die Entscheidung sich nicht „politisch“ positionieren zu wollen schier unbegreiflich. „Sich nicht zu positionieren oder solidarisieren, bedeutet ein klares Zeichen gegen Menschenrechte zu setzen. Wer sich hierbei lieber um den Frieden des Geldes Willen entscheidet, stellt sich klar dagegen“, so Pressesprecherin Alicia Maselli.

SCHLAU-Duisburg ist sehr froh darüber, dass die Entscheidung der UEFA so deutlich in den sozialen Netzwerken und der Politik kritisiert wird. Auch ist es erfreulich, dass deutschlandweit Zeichen gesetzt und Gebäude wie Rathäuser bunt leuchten werden. So wird auch in Duisburg das MSV Stadion und der Turm der Stadtwerke erleuchtet sein.

Koordinator Kai Uwe Diel beleuchtet die Kehrseite der Medaille: “Wir begrüßen es sehr, dass der MSV Duisburg und die Stadtwerke heute Abend ein wichtiges Zeichen für die LGBTIQ+ Community setzt. Es wäre begrüßenswert, wenn es jedoch nicht “nur” bei den Zeichen bleibt, sondern auch Aufklärungsprojekte wie unseres die Finanzielle Förderung erhält, welches so dringend Notwendig ist!” Derzeit besteht das Team von SCHLAU-Duisburg ausschließlich aus ehrenamtlichen Mitarbeiter_Innen. Es ist außerdem aktuell nicht möglich, Workshop-anfragen anzunehmen, da das Projekt in diesem Jahr keinerlei Förderungsgelder erhalten hat und kurz vor dem AUS steht.

Im Rahmen des Projektes werden junge Menschen in die Themengebiete sexueller und geschlechtlicher Vielfalt eingeführt –Ziel ist es, Vorurteile und Klischees wirkungsvoll abzubauen. Im Zuge dessen, wird offen über Lebenswirklichkeiten, Biografien, das eigene Coming-Out, Rollenbilder und auch Diskriminierungserfahrungen gesprochen.

Damit leistet SCHLAU einen grundlegenden Beitrag zu nachhaltiger Antidiskriminierung, effektiver Gewaltprävention und demokratischer Menschenrechtsbildung. Denn die Vision von SCHLAU ist, eine Gesellschaft, in der alle Menschen ohne Angst verschieden sein können. Gerade die neusten Ereignisse sind ein Beleg dafür, wie wichtig die Aufklärungsarbeit ist! Wir bitten daher um Hilfe und freuen uns über jede Spende.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.schlau-duisburg.de

 

Flaggung des Bürgerhauses

(Foto: Stadt Hilden)

Hilden. Der Stadtverwaltung Hilden wurde mitgeteilt, dass der Kreis Mettmann heute die Regenbogenfahne hissen wird, um ein Zeichen für Vielfalt und zugleich gegen die heutige Entscheidung der UEFA und damit verbunden gegen die Benachteiligung von homosexuellen und transsexuellen Menschen in Ungarn und in allen anderen Ländern zu setzen.

Auch Hildens Bürgermeister, Claus Pommer, lässt heute die Regenbogenfahne am Bürgerhaus hissen, um die Aktion des Kreises zu unterstützen.

 

Regenbogen-Fahne am Kreishaus gehisst

Kreis Viersen. Als Zeichen gegen Homophobie und Diskriminierung weht heute vor dem Kreishaus in Viersen die Regenbogen-Fahne. Anlass ist das heutige Fußballspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Ungarn. Die UEFA hat verboten, das Münchener Stadion in Regenbogen-Farben zu beleuchten. Der Kreis Viersen bezieht dazu klar Stellung und hisst symbolisch die Regenbogen-Farben.

“Die Bürger- und Freiheitsrechte gelten für alle. Darum setzen wir als Kreis Viersen ein Zeichen für Toleranz, Vielfalt und ein friedvolles Miteinander”, betont Landrat Dr. Andreas Coenen.

Die Regenbogen-Flagge weht als Zeichen für Toleranz und Vielfalt am Kreishaus (Foto: Kreis Viersen)
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