(Foto: Stadt Gladbeck)

Gladbeck. „Die Frauenberatungsstelle leistet seit Jahrzehnten eine wichtige, vorbildliche Arbeit. Die will ich auch als Bürgermeisterin intensiv unterstützen. Auch mein Ziel ist es, Frauen stark zu machen – in jeder Hinsicht“, sagt Bürgermeisterin Bettina Weist nach einem Austausch im Alten Rathaus mit Vertreterinnen der Gladbecker Frauenberatungsstelle. Zu Gast im Rathaus waren Saskia Meier, Miriam Schmikowski, Marianne Wüstefeld. Sie stellten die Arbeit der Frauenberatungsstelle, die Bettina Weist bereits seit Jahren eng begleitet, ausführlich vor, gerade die besondere Lage in Coronazeiten. Deutlich mehr Beratungen und Kontakte habe es dazu in den vergangenen Monaten gegeben.

Einig waren sich die Teilnehmerinnen und die Bürgermeisterin, dass ein Angebot vor Ort am meisten Sinn macht. „Eine zentrale Anlaufstelle ist wichtig. Gerade Frauen in Notsituationen brauchen eine wohnortnahe Hilfe.“ Deshalb sieht auch sie die Pläne der Landesregierung, sogenannte „Powerhäuser“ einzurichten, eher kritisch.

Weiterhin besonders wichtig: Der Schutz vor sexualisierter Gewalt. Deshalb hat sich Bettina Weist jetzt an Gleichstellungsministerin Ina Scharrenbach gewendet. Im vergangenen Herbst hatte die Frauenberatungsstelle Gladbeck bei der Ministerin einen Antrag auf Förderung einer Stelle „Prävention zur Verhinderung sexualisierter Gewalt” gestellt. Die Stadt Gladbeck hatte sich in diesem Zusammenhang bereit erklärt, die im Falle einer Förderung zu tragenden Eigenanteile zu übernehmen. Bettina Weist: „Ich habe großes Interesse daran, dass diese Stelle nun eingerichtet wird und habe Ina Scharrenbach deshalb um Unterstützung gebeten.“

Zukünftig wollen sich die Bürgermeisterin und die Vertreterinnen der Frauenberatungsstelle einmal jährlich treffen, um im Austausch zu bleiben.

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