(Symbolbild: Polizei)
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Duisburg. In den Niederlanden sind die Identitäten der beiden nach einem Badeunfall in Duisburg vermissten Mädchen bestätigt worden. Die Eltern der Vermissten hatten zuvor bereits Kleidung und Schmuck der Toten ihren Kindern zuordnen können. Die niederländische Rechtsmedizin hat das jetzt bestätigt: Die DNA-Untersuchungen der aus dem Fluss Waal geborgenen Leichen stimmen überein mit den Laborergebnissen von aus Duisburg sichergestelltem Vergleichsmaterial (Zahnbürsten, Speichelproben von Angehörigen). Die niederländische Staatsanwaltschaft hat die beiden Toten zur Bestattung freigegeben.

Die beiden Mädchen waren in der Waal in den Niederlanden ans Ufer gespült worden: Die 14-Jährige fand man bereits am Freitagabend (18. Juni) bei Rossum (nördlich von s’Hertogenbosch), das 13-jährige Mädchen am Sonntagmorgen bei Gendt in der Nähe von Nijmegen. Angehörige der Mädchen hatten nach dem Badeunfall am Abend des 16. Juni Rettungskräfte alarmiert. In einer groß angelegten Suchaktion waren Polizei, Feuerwehr und DLRG mit Booten, Hubschraubern und Tauchern bis zum Einbruch der Dunkelheit auf der Suche nach den vermissten Kindern. Man konnte jedoch nur eine 17-jährige Freundin leblos aus dem Wasser bergen – sie verstarb kurz darauf im Krankenhaus. Donnerstags hatten Rettungskräfte ihre Suche entlang des Rheins fortgesetzt, ohne jedoch die beiden noch vermissten Mädchen aufzufinden. Im Zuge der fortgesetzten Suche wurden die Rheinanliegerbehörden und die niederländische Polizei über das Unglück informiert. (ots)

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