Kultur, Freizeit und Gastronomie in Oberhausen: Die Einführung des Stadtgutscheins wird von einer Plakatkampagne begleitet ( © OWT Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung GmbH)
Anzeige

Oberhausen. Am Mittwoch, 30. Juni, geht der Stadtgutschein Oberhausen an den Start: Er soll für örtliche Betriebe aus Gastronomie, Kultur- und Freizeitwirtschaft, die besonders unter den Corona-Folgen leiden, zusätzliche Umsätze ermöglichen und ihren Neustart nach dem Lockdown fördern. Die Stadt Oberhausen gewährt beim Kauf des Stadtgutscheins einen Zuschuss von 20 Prozent.

Erhältlich sind die Stadtgutscheine Oberhausen ab Mittwoch vor Ort in den Tourist-Informationen am Hauptbahnhof und im Centro sowie ab 8 Uhr online auf dem Gutscheinportal www.stadtgutschein-oberhausen.de. Die Umsetzung des Projekts erfolgt durch die OWT Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung GmbH.

Oberbürgermeister Daniel Schranz erklärt dazu: „Mit der in dieser Form in Oberhausen beispiellosen Aktion können Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit der Stadtverwaltung Gastronomiebetriebe und Veranstaltungsunternehmen in der Stadt unterstützen: Ich freue mich, dass wir einen weiteren Weg gefunden haben, in der Pandemie zusammenzuhalten – um gemeinsam die Corona-Zeit möglichst gut zu überstehen.“ Kulturdezernent und Stadtkämmerer Apostolos Tsalastras hat auf Beschluss des Rates für den Stadtgutschein 500.000 Euro aus Mitteln der städtischen Corona-Sonderförderung reserviert. Durch die Hebelwirkung dieser Förderung können zusätzliche Umsätze von bis zu zweieinhalb Millionen Euro gerade dort generiert werden, wo die Türen über Monate geschlossen bleiben mussten und ganz erhebliche Einbußen zu verkraften waren. „Für die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit unserer Stadt ist der Einsatz für die Existenzsicherung dieser Bereiche von großer Bedeutung“, betont Tsalastras.

Oberhausener Bürgerinnen und Bürger können Gutscheine im Wert von 20, 50 oder 100 Euro im Gesamtwert von maximal 300 Euro pro Person erwerben. Durch den städtischen Zuschuss müssen sie nur 16, 40 Euro beziehungsweise 80 Euro für den jeweiligen Gutschein zahlen. „So profitieren die Gutscheinkäufer beim Restaurantbesuch, bei Kulturveranstaltungen oder bei sonstigen Freizeitvergnügen von einem ordentlichen Rabatt und die Betriebe gleichzeitig von einer erhöhten Nachfrage“, erläutert OWT-Projektleiter Niklas Bungardt. Die subventionierten Gutscheine können – auch in Teilbeträgen – bis Ende dieses Jahres in allen teilnehmenden Betrieben und Einrichtungen eingelöst werden. Danach verfällt der städtische Zuschuss. Der selbstbezahlte Anteil des Gutscheins behält über den 31.12.2021 hinaus seinen Wert und kann noch über einen Zeitraum von drei Jahren eingelöst werden. Welche Betriebe, Einrichtungen und Angebote schon für die Einlösung der Stadtgutscheine Oberhausen dabei sind, nennt das Gutscheinportal www.stadtgutschein-oberhausen.de tagesaktuell. Von Beginn an akzeptieren unter anderem folgende Gastronomiebetriebe den Stadtgutschein Oberhausen: Hotel und Restaurant Schmachtendorf, Teatro Centro, Zu Tisch in Oberhausen (in der Zentrale der Stadtsparkasse) sowie das Gasthaus zum Wilden Kaiser. Ebenfalls dabei sind unter anderem das Theater an der Niebuhrg, das Ebertbad, das SEALIFE Aquarium, das Legoland-Discovery-Center, der Klettergarten Tree2Tree, das VR-Erlebnis 7th Space an der Marina oder die Adventure World Oberhausen.

Weitere Betriebe aus Gastronomie, Kultur und Freizeit sind herzlich zum Mitmachen eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos. System- oder Payment-Gebühren fallen nicht an. Die Anmeldung erfolgt direkt über das Gutscheinportal. „Wir hoffen, dass ganz schnell ganz viele Betriebe mitmachen“, ruft Rainer Suhr, Spartenleiter der OWT für Tourismus und Marketing, zur Teilnahme auf. „Dann kann unser Stadtgutschein Oberhausen schon in den Sommerferien zu einem echten Spaß- und Genuss-Gutschein für Betriebe und ihre Gäste gleichermaßen werden.“

Beitrag drucken
Anzeigen