(Foto: Stadt Gladbeck)

Gladbeck/Gelsenkirchen. Update 16.29 Uhr: Die 250 kg Bombe auf der Holthauser Straße konnte durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst erfolgreich entschärft werden. Alle betroffenen Anwohner können nun in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Einsatzleitung der Stadt Gladbeck bedankt sich für die Unterstützung bei allen beteiligten Institutionen. (ots)

An der Stadtgrenze zu Gelsenkirchen muss in der Holthauser Straße am heutigen Mittwoch, 30. Juni, voraussichtlich eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg durch den Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Arnsberg unschädlich gemacht werden. Bisher liegen noch keine detaillierteren Informationen zum Kampfmittel vor.

Der Bereich rund um die Fundstelle wird ab 12.30 in einem Radius von 250 Metern geräumt und darf für die Dauer der Entschärfungsmaßnahme weder betreten noch befahren werden. Die komplette Sperrung ist ab 14 Uhr vorgesehen. Die Entschärfung soll voraussichtlich ab 16 Uhr erfolgen. Das Gemeindehaus Petruskirche, Vehrenbergstraße 82, steht als Aufenthaltsort für Evakuierte zur Verfügung. Insgesamt müssen 540 Leute evakuiert werden. In Gladbeck sind es rund 340 Menschen und in Gelsenkirchen rund 200.

Mehrere Sperrstellen werden eingerichtet. Unter anderem sind von der Sperrung Teile der Holthauser Straße, Vehrenbergstraße und der Stralsunder Straße betroffen. Eine Durchfahrt von Gelsenkirchen nach Gladbeck ist von der Rosenstraße und der Hügelstraße aus nicht möglich.

Weitere Informationen für Bürgerinnen und Bürger gibt es auf www.gladbeck.de oder unter der Telefonnummer 02043 / 99-2251. Sobald die Entschärfung vorbei ist, wird darüber informiert und die Bewohnerinnen und Bewohner können zurück in ihre Häuser.

( © Stadt Gladbeck)
Beitrag drucken
Anzeigen