v.l. Andreas Budde, Dezernent für Planen, Bauen und Umwelt des Kreises Viersen, Schwalmtals Bürgermeister Andreas Gisbertz sowie Brian Dülks, Amt für Bauen, Landschaft und Planung des Kreises, überzeugten sich vor Ort von der Station (Foto: © Frank Hohnen)
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Schwalmtal/Kreis Viersen. Alle Radservicestationen im Kreis einsatzbereit

Schnell den Reifendruck kontrollieren oder kleine Reparaturen selber ausführen – das ist zukünftig an der neuen Radservicestation in Schwalmtal möglich. Pünktlich zum Beginn der warmen Jahreszeit wurde die fünfte und vorerst letzte Servicestation des Kreisgebiets am Markplatz in Waldniel aufgestellt. Andreas Budde, Dezernent für Planen, Bauen und Umwelt, überzeugte sich gemeinsam mit Schwalmtals Bürgermeister Andreas Gisbertz vor Ort von den Möglichkeiten.

“Die Radservicestationen ergänzen das Angebot für Radlerinnnen und Radler im Kreis um einen praktischen Service. Wir hoffen, dass die Reparaturstationen bei kleinen Fahrradpannen unterwegs vielen Bürgerinnen und Bürgern wertvolle Hilfe bieten und das Radeln im Kreis noch attraktiver machen”, sagt Landrat Dr. Andreas Coenen.

Andreas Budde erläutert: “Wir wollen den Radverkehr im Kreis nicht nur durch Investitionen in die Infrastruktur fördern, sondern auch für die passenden Serviceangebote sorgen. Die neuen Reparaturstationen sind dafür ein gutes Beispiel. Sie richten sich sowohl an Radpendler als auch an Radtouristen.” “Ich freue mich, dass wir nun auch in Schwalmtal eine Radservicestation anbieten können. Gerade auch in Anbetracht der Radwege, die wir in den nächsten Jahren neu bauen bzw. sanieren werden, ist eine solche Servicestation ein weiterer, wichtiger Baustein, der uns als fahrradfreundliche Kommune auszeichnet”, ergänzt Bürgermeister Andreas Gisbertz. Mit der Radservicestation in Schwalmtal sind nun alle Stationen des Pilotprojekts des Kreises offiziell installiert. Die übrigen Radservicestationen stehen am Kempener und Viersener Bahnhof, am Nikolausplatz in Brüggen sowie in Nettetal an der Info-Station der Krickenbecker Seen. “Die Radservicestationen sind eine Maßnahme des Radverkehrskonzeptes des Kreises. Die kommenden zwei Jahre möchten wir gezielt nutzen, um Erfahrungen zu sammeln und herauszufinden, wie die Stationen im Kreis angenommen werden”, erklärt Brian Dülks vom Amt für Bauen, Landschaft und Planung des Kreises Viersen. Fällt die Bilanz des Pilotprojektes gut aus, könnten weitere Stationen folgen.

Die witterungsbeständigen Servicestationen sind durch die lichtblaue Farbgebung, das Wollsiegel des Kreises Viersen sowie die Signets der jeweiligen Stadt oder Gemeinde zu erkennen. Mit einer Höhe von rund 1,40 Meter und einem Umfang von 40 x 40 Zentimetern sind sie klein und kompakt. Neben einer Luftpumpe stehen an der Station auch nützliche Werkzeuge wie Schraubendreher und -schlüssel zur Verfügung. Der Zugang zu den Werkzeugen wird über ein Münzpfandschloss reguliert. Jede Servicestation verfügt außerdem über zwei praktische Halterungen, an denen die Fahrräder für Reparaturen aufgehängt werden können.

Der Kreistag hatte die Maßnahme im Zuge des vom Kreistag beschlossenen Radverkehrskonzeptes im September 2019 aufgestellt und im Kreishaushalt 2020 entsprechende Mittel dafür vorgesehen. Nähere Informationen zum Radverkehrskonzept erhalten Sie unter: www.kreis-viersen.de/radverkehrskonzept

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