Bürgermeister Reiner Breuer mit den beiden Preisträgern Diana Hartwig und Johannes Schmid auf dem Balkon des Neusser Rathauses (Foto: Marc Bohn)

Neuss. Bürgermeister empfängt Preisträger von „Jugend Musiziert“

Gleich zwei herausragende musikalische Talente aus Neuss hat Bürgermeister Reiner Breuer nun im Rathaus empfangen. Zusammen mit der Beigeordneten für Schule, Bildung und Kultur Dr. Christiane Zangs und dem Leiter der Neusser Musikschule Holger Müller empfing der Bürgermeister die beiden Neusser Bundespreisträger Johannes Schmid und Diana Hartwig.

24 Punkte und damit beinahe die Maximalzahl hat Johannes Schmid im Bundesfinale von Jugend Musiziert erhalten. Johannes spielt leidenschaftlich gerne Trompete. Seit seinem vierten Lebensjahr ist er Schüler der Neusser Musikschule und wechselte bereits mit vier Jahren von der musikalischen Früherziehung zum Trompetenunterricht. Er ist Mitglied im Excellenz-Programm des Fördervereins der Musikschule und wird seit Jahren mit zusätzlichem Unterricht und Auftrittsmöglichkeiten über den Unterricht hinaus gefördert. Beim Bundeswettbewerb hat er drei Beiträge eingereicht – darunter die Trompetenkonzerte von Johann Nepomuk Hummel und Alexander Arutjunjan sowie die „Sonata Sarabande“ von Jean Hubeau und dafür den ersten Preis in der Kategorie Trompete erhalten.

Diana Hartwig hat beim Bundeswettbewerb den zweiten Preis im Fach Musicalgesang in ihrer Altersklasse gewonnen und trat mit den Stücken „Someone to watch over me“ und Don´t you worry“ an. Sie ist ebenfalls seit ihrem vierten Lebensjahr Schülerin der Musikschule der Stadt Neuss. Angefangen hat sie in der musikalischen Früherziehung und hat danach Klavier- und Gesangsunterricht erhalten.
Pandemiebedingt fand der bundesweite Wettbewerb online statt. Das heißt, die Teilnehmenden mussten selbstgedrehte Videos mit ihren Beiträgen einreichen. Ein nicht ganz einfache unterfangen, so die beiden Preisträger, hört sich doch sowohl das Trompetenspiel als auch der Gesang online bei weitem nicht so schön präsent an, wie live vorgetragen.

Für den Termin beim Bürgermeister brachte Johannes Schmid ein kurzes Ständchen mit seiner Trompete vom Rathausbalkon. Dieses bedachten die zufällig anwesenden Marktbesucher mit Applaus und Zugabe-Rufen.

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