Als die zukünftigen Erstklässlerinnen Buki und Edisa an die Wilhelmschule kamen, freuten sie sich sehr über den „Bärenkalender“ (Foto: Stadt Gladbeck)

Gladbeck. In diesen Tagen erhalten rund 700 angehenden Erstklässlerinnen und Erstklässlern in Gladbeck den Kalender „Ein Bär kommt in die Schule“. Der Kalender wurde im kreisweiten „ÜKIGS Netzwerk“ (Übergang Kita-Grundschule) entwickelt und soll allen Kindern im Kreis Recklinghausen den Übergang von der Kindertagesstätte zur Grundschule erleichtern.

Die Kalender werden entweder direkt vor Ort bei den zukünftigen Schulen durch Sozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter verteilt oder den Kindern per Post zugeschickt. Der Kalender beginnt 20 Tage vor der Einschulung und bietet eine Geschichte rund um einen Bären, der bald in die Schule kommt und schon sehr aufgeregt ist. Auf einer Internetseite wird es passende Audiospuren in deutscher, englischer, türkischer und arabischer Sprache zu der Geschichte. Für jeden Tag vor Schulbeginn gibt es für die Kinder zum Beispiel Bewegungsspiele, Lieder, Bastelanleitungen, Sprungübungen oder erste Matheaufgaben. Damit können die zukünftigen Erstklässlerinnen und Erstklässler die letzten Tage runterzählen und sich auf den Schulstart freuen.

Coronabedingt findet in diesem Jahr die Begleitung vor der Einschulung nur eingeschränkt statt. Besuche an der zukünftigen Schule können nicht wie gewohnt stattfinden oder Elterntage fallen aus. Daher entwickelte das „ÜKIGS Netzwerk“ (Übergang Kita-Grundschule) den „Bärenkalender“. Das Netzwerk setzt sich aus dem Fachdienst Bildung und dem Kommunalen Integrationszentrum der Kreisverwaltung Recklinghausen sowie Vertreterinnen aller zehn kreisangehörigen Städte zusammen. Die Entwicklung und Produktion des Kalenders erfolgte im Rahmen der RuhrFutur Bildungsinitiative, die Koordinierung lag beim Fachdienst Bildung der Kreisverwaltung.

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