Ausgezeichnet: Dr. med. Maria Apostolopoulou (Mitte) und Dr. med. Oana Patricia Zaharia (l.) mit dem Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Nikolaj Klöcker (Foto: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
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Düsseldorf. Beste Dissertationen 2019 und 2020 aus der Diabetologie

Am Freitag, den 2. Juli, vergab die Medizinische Fakultät auf einer virtuellen Promotionsfeier ihre Preise für die besten Dissertationen der Jahre 2019 und 2020. Ausgezeichnet wurden Dr. med. Maria Apostolopoulou, für die beste Dissertation 2019 und Dr. med. Oana Patricia Zaharia für die beste Dissertation 2020. Oana Zaharia hatte auch bereits im Juli 2020 den Förderpreis der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) für ihre Arbeit erhalten. Beide Preisträgerinnen sind Assistenzärztinnen an der Klinik für Endokrinologie und Diabetologie des Universitätsklinikums Düsseldorf. Die Dissertationsarbeiten entstanden am Institut für Klinische Diabetologie am DDZ, betreut von Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Roden.

Dekan Prof. Dr. Nikolaj Klöcker zeigte sich beeindruckt von 301 erfolgreich abgeschlossene Promotionen zweier Jahrgänge, die vergeben worden waren und zum Teil unter Pandemiebedingungen entstanden: „Für viele unserer Absolventinnen und Absolventen stellte sich ja auch die Frage, wie ihre Promotionsvorhaben trotz der Einschränkungen durch die Pandemie erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Damit das klappt hat unser Team Einiges organisiert und unsere Promovend:innen haben sich erfreulicherweise nicht entmutigen lassen.“

Den beiden ausgezeichneten Dissertationen wird hohes Innovationspotential und klinische Bedeutung bescheinigt.

In der Arbeit von Maria Apostopoulou geht es um den Einfluss des Energiestoffwechsels, besonders von Fettsäuren und ihrem Zusammenhang mit Insulinresistenz und Leberstoffwechsel. Es gibt eine große Variabilität der Insulinsensitivität bei Patienten mit neudiagnostiziertem Diabetes. Die Insulinresistenz und nicht-alkoholische Fettleber (NAFLD) sind die Hauptrisikofaktoren für die Entwicklung des Typ-2 Diabetes, und mehr noch seiner kardiovaskulären Komplikationen.

Oana Patricia Zaharia testet in ihrer Arbeit u.a. eine neue Typisierung bestimmter Subtypen des Diabetes und bewertet darüber hinaus deren Risiken für bestimmte Komplikationen, die sie zum Teil erstmals beschrieb. Sie konnte auch erstmalig das rasche Fortschreiten bestimmter Komplikationen in besonderen Subphänotypen des Diabetes mellitus über fünf Jahre nach Diagnose zeigen.

 

Beste Dissertationen:

Preisträgerin 2019:
Dr. med. Maria Apostolopoulou
„Determinants of insulin sensitivity in obesity and recent-onset type 2 diabetes mellitus”, Institut für Klinische Diabetologie, DDZ

Preisträgerin 2020:
Dr. med. Oana Patricia Zaharia
„Diabetes subphenotypes and their impact on precision medicine in type 1 and type 2 diabetes”, Institut für Klinische Diabetologie, DDZ

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