(Foto: Polizei Duisburg)

Duisburg. Am Freitag (2. Juli) in den frühen Abendstunden startete die Polizei Duisburg zusammen mit dem Ordnungsamt der Stadt Duisburg und der Autobahnpolizei einen Schwerpunkteinsatz gegen die Raser-, Poser und Datingszene im Duisburger Norden. Bis in die Nacht postierten sich die Beamten unter anderem an der Duisburger Straße und dem Hamborner Altmarkt, um Raser zu stoppen, Poser mit unzulässig getunten Autos aus dem Verkehr zu ziehen oder Ruhestörungen vorzubeugen. Dabei stellten sie ein BMW-Cabrio eines 23-Jährigen sicher, unter anderem weil der Wagen so stark tiefergelegt war, dass der Radkasten Spuren an den Reifen hinterließ.

Die Beamten verteilten aber auch Flyer unter den Autofahrern: Sie sollen zur Diskussion anregen und im Comic-Stil auf verschiedene Gefahren aufmerksam machen – zum Beispiel das Parken in zweiter Reihe oder überhöhte Geschwindigkeiten. Die Flyer, die in Kooperation mit McDonalds entstanden sind, sind ein weiterer Baustein der Polizei Duisburg im Kampf gegen die Szene.

Der Abend in Zahlen

Für das Stadtgebiet schrieben die Beamten 117 Ordnungswidrigkeitenanzeigen zum Beispiel wegen zu schnellen Fahrens, dem Handy am Steuer oder Manipulationen an den Fahrzeugen. Mit dem Laser erfasste ein Beamter einen Autofahrer mit 105 km/h bei erlaubten 50 auf der L1. Ihn erwarten jetzt 200 Euro Strafe, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Auch die Autobahnpolizei beteiligte sich mit Geschwindigkeitskontrollen auf der A59 an dem Einsatz. Die Beamten schrieben 131 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen zu schnellen Fahrens. Die Radarwagen von Stadt Duisburg und Polizei kamen zusammen ebenfalls auf weitere rund 70 Geschwindigkeitsverstöße. (ots)

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