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Monheim am Rhein. Bereits am vergangenen Sonntagabend (4. Juli 2021) ist in einer Arbeiterwohnung im Berliner Viertel in Monheim am Rhein ein 29-jähriger Mann aus Osteuropa unter unklaren Umständen mit lebensgefährlichen Verletzungen aufgefunden und in ein Krankenhaus gebracht worden.

Nach ersten Ermittlungen der Kreispolizeibehörde Mettmann hat die Staatsanwaltschaft Düsseldorf den immer noch unklaren Sachverhalt inzwischen als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft. Eine Mordkommission der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Düsseldorf hat daher zuständigkeitshalber am Dienstag (6. Juli 2021) die Ermittlungen übernommen.

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen soll Folgendes geschehen sein: Demnach soll sich der 29-Jährige am Sonntagabend gemeinsam mit zwei Mitbewohnern sowie einer noch unbekannten Anzahl von Bekannten in der Arbeiterwohnung in einem Mehrfamilienhaus im Berliner Viertel aufgehalten haben. Im Laufe des Abends wurde der 29-Jährige in seinem Zimmer schwerstverletzt auf dem Boden liegend aufgefunden. Anschließend wurde der Notruf gewählt und Rettungskräfte alarmiert.

Die Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus, wo lebensgefährliche Verletzungen festgestellt wurden. Von dort wurde dann die Polizei über den Sachverhalt informiert, welche noch im Krankenhaus sowie in der Wohnung erste Ermittlungen aufnahm. Hierbei ergaben sich Hinweise auf eine körperliche Auseinandersetzung im Zimmer des 29-Jährigen.

Der Osteuropäer wurde zwischenzeitlich in eine Spezialklinik verlegt, wo er notoperiert wurde. Er befindet sich noch immer in Lebensgefahr. Ob die Verletzungen des 29-Jährigen durch eine Fremdeinwirkung entstanden sind, ist aktuell noch Gegenstand der Ermittlungen der Mordkommission des Polizeipräsidiums Düsseldorf. Diese dauern nach wie vor an. (ots)

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