Teilnehmer und Ausbilder des Modul-1-Lehrganges (Foto: Feuerwehr Kleve)

Kleve/Kranenburg. Am Samstag, dem 26. Juni 2021 traten 29 junge Frauen und Männer zur Prüfung des ersten Teiles der Feuerwehr-Grundausbildung an. Der “Hybrid-Lehrgang” fand teils über Videokonferenz und teils in Präsenz statt und war eine Kooperation der Feuerwehren der Gemeinde Kranenburg und der Stadt Kleve, die beide jeweils Ausbilder und Teilnehmer stellten.

“Wir hatten diesmal fünfzehn Teilnehmer aus Kleve und vierzehn aus Kranenburg”, so Lehrgangsleiter Jürgen Buil, der bei der Feuerwehr Kleve für den Fachbereich Ausbildung verantwortlich ist. “Die Kooperation bei der Grundausbildung hat sich in den letzten Jahren sehr bewährt.” In dem 80-stündigen Lehrgang ging es um gesetzliche Grundlagen der Arbeit der Feuerwehr, Gefahren an der Einsatzstelle und um alles, was mit Brennen und Löschen zu tun hat. Alle Teilnehmer haben die Prüfung bestanden.

Neu an diesem Lehrgang war, dass die bestehenden Organisationsstrukturen komplett umgekrempelt wurden. Wo es möglich war, wurde online unterrichtet. Die praktischen Übungen fanden über komplette Samstage statt. “Wir überlegen, ob wir das nicht so beibehalten wollen”, so Buil. “Einiges funktioniert online sogar besser: Wenn man zum Beispiel technische Geräte vorstellt, haben alle den Blick aus der ersten Reihe.”

Einige Teilnehmer sind momentan noch in der Jugendfeuerwehr aktiv. Sie dürfen ab 17 Jahren nicht nur an den Übungen der Erwachsenen teilnehmen, sondern auch schon den ersten Teil der Grundausbildung absolvieren.

Zum Abschluss der Grundausbildung ist noch der Modul-2-Lehrgang notwendig, bei dem die technische Hilfeleistung im Vordergrund steht. Bis diese abgeschlossen ist, darf der Feuerwehrangehörige im Einsatz nur Aufgaben außerhalb des Gefahrenbereiches erledigen. Der Modul-2-Lehrgang ist für den Herbst geplant. (ots)

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