Anfänger und Fortgeschrittene arbeiten in einem zweitägigen Workshop an zahlreichen neuen Tricks. Bürgermeister Dirk Ketelaers (l.) und Westenergie Kommunalmanager Frithjof Gerstner (m.) besuchten die Veranstaltung (Foto: privat)

Rheurdt. Wuselig war es in diesen Tagen in der Turnhalle am Schulweg: Rollende Räder, heiße Tricks, Hinfallen, Aufstehen und wieder neu Versuchen, das macht den heute startenden Skateboard-Workshop aus. In Kooperation mit der Gemeinde Rheurdt, dem Energieunternehmen Westenergie und der Organisation skate-aid aus Münster, findet gleich zu Beginn der Sommerferien der zweitägige Workshop für Kinder und Jugendliche unter Federführung von echten Profis statt.

Bürgermeister Dirk Ketelaers und Frithjof Gerstner, Kommunalmanager bei Westenergie besuchten heute den Workshop. Bevor es auf die Bretter geht, baut jedes Kind unter fachmännischer Anleitung das eigene Skateboard zusammen und dann wagen sie unter Anleitung erste Fahrversuche auf den rollenden Brettern. „Der Workshop findet zum ersten Mal in Rheurdt statt und es ist toll zu beobachten, wie schnell die Kids Fortschritte machen und mit welcher Leidenschaft sie dabei sind. Wir freuen uns, dass wir gerade in Corona-Zeiten gemeinsam mit Westenergie das Ferienprogramm in Rheurdt bereichern können“, freut sich Ketelaers.

Unter der Anleitung von drei erfahrenen Coaches werden die 39 Teilnehmenden nicht nur in die Grundlagen des Skate- und Longboardens eingeführt. Im Fokus steht die Bewegung auf den schnellen Brettern, aber auch Selbstvertrauen und Gemeinschaftsbewusstsein wird gefördert. Die Eigenverantwortung der Jugendlichen wird gestärkt, sie lernen spielerisch erste Tricks und erfahren Interessantes zu Materialpflege und Aufbau des Boards. „Ich freue mich, dass diese Aktion in Rheurdt so gut angenommen wird. Damit die begeisterten Kids dran bleiben können, dürfen sie ein eigenes Skateboard und ein T-Shirt mit nach Hause nehmen“, sagt Gerstner.

Der Workshop geht auf eine Initiative von Westenergie und der Organisation skate-aid zurück. skate-aid wurde von Skateboardpionier Titus Dittmann 2009 ins Leben gerufen. Die Organisation hilft weltweit benachteiligten Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft zu einer besseren Zukunft.

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