Der für Schulen zuständige städtische Beigeordnete Ertunç Deniz (links) und Thomas Küpper, Leiter der Johannes-Kepler-Realschule, mit Schülerinnen und Schülern und den aus diesem Anlass angefertigten T-Shirts (Foto: Stadt Viersen)
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Viersen. Rund 500 Mädchen und Jungen aus Viersen sind dabei, wenn es jetzt heißt: „Extra-Zeit zum Lernen in NRW“. Das Konzept soll Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, die durch Distanz- und Wechselunterricht während der Corona-Pandemie entstandenen Lernlücken zu schließen.

Die Angebote sind offen für alle Leistungsniveaus, alle Schulformen und alle Jahrgänge. An mehr als 60 Tagen gibt es Lerngruppen in den Fächern Deutsch, Mathematik, Physik, Chemie, Englisch, Kunst und Sport. Auch das Erlernen und Festigen sozialer Kompetenzen kann bei freizeit- und sozialpädagogischen Einheiten geübt werden. Die Leitung übernehmen Lehrerinnen und Lehrer der Schulen, freiberufliche Referentinnen und Referenten sowie weitere Organisationen.

Aktuell beteiligen sich Albert-Schweitzer-Grundschule, Agnes-van-Brakel-Grundschule, Martinschule, Brüder-Grimm-Grundschule, Gemeinschaftsgrundschule Rahser, Primus-Schule, Anne-Frank-Gesamtschule, Realschule an der Josefskirche, Johannes-Kepler-Schule sowie das Clara-Schumann-Gymnasium.

Die Maßnahme „Extra-Zeit zum Lernen in NRW“ ist ein Projekt des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Schule und Bildung. Dabei werden Bildungsprogramme unterstützt, die über den Schulbetrieb hinausgehen, beispielsweise an Wochenenden, am Nachmittag und in den Ferien. Der Förderzeitraum gilt noch bis Sommer 2022. Als Trägerin der städtischen Schulen übernimmt die Stadt Viersen einen Eigenanteil von 20 Prozent, wenn an diesen Lerngruppen stattfinden.

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