Eröffnung des Stadtteilbüros Frohnhausen " M56 " v.l.n.r : Geschäftsbereichsvorstand Muchtar Al Ghusain , Oberbürgermeister Thomas Kufen, Stadtteilarbeiterin Kerstin Palluch, Bezirksbürgermeisterin Doris Eisenmenger und Fachbereichsleitung Carsten Bluhm (Foto: Elke Brochhagen/Stadt Essen)

Essen. Nach der Corona-Zwangspause eröffnete Oberbürgermeister Thomas Kufen am Donnerstag (08.07.) gemeinsam mit Bezirksbürgermeisterin Doris Eisenmenger offiziell das Stadtteilbüro M. 56 an der Mülheimer Straße in Frohnhausen.

“Die Menschen, die bereits während der vergangenen Monate an den digitalen Formaten des Stadtteilbüros teilgenommen haben, können sich nun endlich persönlich zum Austausch treffen”, erklärte das Stadtoberhaupt. “Gemeinsam mit den Partnerinnen und Partnern aus der kommunalen Verwaltung, der Politik, der Wohlfahrtsverbände, der Wirtschaft, der Gemeinden und der vielfältigen Vereine und Initiativen vor Ort, wird es uns gelingen, einen Ort der Begegnung, der Vernetzung und des Austauschs entstehen zu lassen.“

Peter Renzel, Stadtdirektor der Stadt Essen, Muchtar Al Ghusain, Beigeordneter Jugend, Bildung und Kultur der Stadt Essen und Martin Harter, Beigeordneter Stadtplanung und Bauen der Stadt Essen waren ebenfalls zur Eröffnung gekommen.

Oberbürgermeister Thomas Kufen reagierte auch direkt auf die Schwachstelle des Stadtteilbüros M. 56 – die aktuell fehlende Barrierefreiheit. “Wir kannten die Stärken und Schwächen des Standortes. Nach sehr langer Suche haben wir uns am Ende entschieden mit dem Standort zu starten, damit die Förderung nicht ausläuft, bevor wir angefangen haben.” Mit den anwesenden protestierenden Rollstuhlfahrer*innen ging er in den Dialog und machte durch sein Plakat “Wir haben verstanden” deutlich, dass die Stadt Essen in Zukunft keine Ladenlokale mehr anmieten werde, die nicht barrierefrei sind. Aktuell arbeitet die Stadt weiter an dem Ziel die Barrierefreiheit des Stadtteilbüros M. 56 herzustellen.

“Wir möchten alle Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteil erreichen und den Frohnhausern einen neuen Treffpunkt anbieten, damit sie mehr ins Gespräch kommen. Wir haben einen Ort gefunden, der direkt in Sichtweite des Frohnhauser Marktes liegt”, so Klaus Tanschek, Bezirksstellenleiter Bezirk III des Jugendamtes.

Namenswettbewerb bereits im Juni 2020 ausgerufen

Bereits im Juni 2020 wurde in Frohnhausen zu einem Wettbewerb zur Namensfindung des neuen Stadtteilbüros aufgerufen. Aus über 50 Einsendungen hat eine Jury bestehend aus Klaus Persch (damaliger Bezirksbürgermeister), Ellen Schröder, Interessengemeinschaft Frohnhausen und Klaus Tanschek, Leiter der Bezirksstelle, Jugendamt einstimmig für den Namen M.56 abgestimmt. Peter Brdenk, Gewinner des Wettbewerbs erklärte den Namen: “Natürlich steht das M für die Mülheimer Straße, aber vielleicht auch für das Wort MENSCH. Die 56 ist ebenfalls interessant. Buchstabe 5 im Alphabet ist das E (für Essen) Buchstabe 6 das F (für Frohnhausen) Ein Stadtteilbüro für Menschen aus Essen Frohnhausen an der Mülheimer Straße 56 kurz M. 56.”

Kerstin Palluch beim Jugendamt zuständig für Stadtteilarbeit ist ab sofort an der Mülheimer Straße 56 vor Ort und arbeitet eng mit Janna Klompen, der Frohnhauser Stadtteilmoderatorin ISSAB – Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung zusammen. Beide koordinieren die Zusammenarbeit von Institutionen, Vereinen und Verbänden in Frohnhausen. Kerstin Palluch ist telefonisch unter 0201-8851775 oder 0151/11871416 und per E-Mail an k.palluch@jugendamt.essen.de erreichbar.

Aktuell laufen schon Angebote wie der Frohnhauser Feierabendtreff und Malaktionen in den umliegenden Frohnhauser Parks.

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