Rhein-Kreis Neuss: Landrat und Bürgermeister appellieren, sich schnellstmöglich vollständig impfen zu lassen (Archivfoto: Rhein-Kreis Neuss)

Rhein-Ruhr. In vielen Kreisen, Städten und Gemeinden an Rhein-Ruhr gibt es Sonderimpfaktionen und ab nächster Woche sind sogar Impfungen ohne Termin möglich. Einige Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister machen nochmal auf den Nutzen der Impfkampagne aufmerksam und rufen die Bürgerinnen und Bürger auf, die vielen Impfangebote durch größere Impfstoffzuweisungen zu nutzen.


Bottrop: Impfzentrum weitet ‘Tag der offenen Tür’ auf das kommende Wochenende aus – Angebot am Montag bleibt zusätzlich bestehen

Weil es derzeit nur wenige Buchungen für das Bottroper Impfzentrum über das Portal der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe gibt, sind nun zahlreiche möglichen Impftermine frei. Bereits am kommenden Montag, hatte das Impfzentrum unter dem Motto ‘Tag der offenen Tür’ zum Impfen ohne Termin eingeladen. Diese Tag wird nun erweitert auf das kommende Wochenende.

Am Samstag, Sonntag und Montag (10., 11. und 12. Juli 2021) können sich alle Personen ab 16 Jahre auch ohne vorherige Terminbuchung impfen lassen. Das Impfzentrum Bottrop hat an diesen Tagen zwischen 8 Uhr und 19 Uhr geöffnet.

Alle Bürgerinnen und Bürger können ohne vorherige Registrierung und Terminsuche spontan ins Impfzentrum Bottrop kommen und werden dann mit dem Impfstoff des Herstellers BioNTech geimpft. Mitgebracht werden müssen der Personalausweis, die elektronische Gesundheitskarte sowie, wenn er vorhanden ist, der Impfausweis. Der Folgetermin wird individuell mit den Impflingen vier Wochen später vereinbart.

 


Impfzentrum im Rhein-Kreis Neuss: Ab sofort auch Impfen ohne Termin möglich

Der Rhein-Kreis Neuss erweitert die Impfmöglichkeiten in seinem gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein betriebenen Impfzentrum in der Hammfeld-Halle am Kreisberufsbildungszentrum in Neuss. Ab sofort können Impfinteressierte zwischen 8 und 20 Uhr auch ohne Anmeldung ins Impfzentrum kommen und sich impfen lassen. Wer lieber vorplant, kann sich weiter zu einem der in den nächsten zwei Wochen noch zahlreichen freien Impftermine anmelden. Zum Einsatz kommen mRNA-Impfstoffe der Hersteller BioNTech und Moderna.

Terminbuchungen für die freien Termine sind über die Buchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigung möglich: online unter www.116117.de oder telefonisch unter (0800) 116 117 01. Berechtigt zur Anmeldung wie zur terminlosen Impfung sind alle Einwohner Nordrhein-Westfalens ab 16 Jahren. Erforderliche Unterlagen für die Impfung im Impfzentrum sind: Personalausweis oder Reisepass, falls vorhanden der gelbe Impfausweis, möglichst in zweifacher Ausfertigung der ausgefüllte Anamnese- und Einwilligungsbogen für eine mRNA-Impfung (Download möglich unter: www.rhein-kreis-neuss.de/impfzentrum). Wer über keinen Drucker verfügt, erhält den Bogen auch vor Ort.

„Jede Möglichkeit zur Impfung sollte unbedingt genutzt werden, um sich selbst und andere schützen“, appelliert Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Nur so könne eine vierte Infektionswelle mit schweren Erkrankungen vermieden werden. Die Impfungen seien der Schlüssel zum Erfolg in der Bewältigung der Pandemie und es stehe ausreichend Impfstoff zur Verfügung.

„Ich rufe alle noch nicht Geimpften auf: Vereinbaren Sie unbedingt einen Impftermin bei Ihrem Haus- oder Betriebsarzt oder im Impfzentrum oder nutzen Sie die neu geschaffene Möglichkeit der terminlosen Impfung im Impfzentrum.“ Zudem bittet der Landrat, noch nicht geimpfte Verwandte, Freunde und Kollegen von einer Impfung zu überzeugen. Gleichzeitig kündigt er an, dass das Impfzentrum in Kürze auch vermehrt mobile, ortsnahe Impfangebote im Kreisgebiet umsetzen werde.

Petrauschke weist auch darauf hin, dass es wichtig sei den vollständigen Impfschutz zu erlangen. Dies ist bei den Impfstoffen von BioNTech, Moderna und Astrazeneca nach der Zweitimpfung, bei dem Vakzin von Johnson & Johnson bereits nach einer Impfung der Fall.

(Foto: GettyImages-1266812038)

 

Landrat und Bürgermeister appellieren: „Jetzt impfen lassen!“

Mehr als 257 000 Menschen haben sich im Rhein-Kreis Neuss einmal und fast 190 000 bereits zweimal gegen das Coronavirus impfen lassen. Mit Blick auf die zunehmende Ausbreitung der Delta-Variante wird aber eine Quote von mindestens 80 Prozent an vollständig geimpften in der Bevölkerung als notwendig erachtet, um die Ausbreitung des Coronavirus dauerhaft und wirksam einzudämmen. Im Rhein-Kreis Neuss entspricht dies etwa 380 000 Immunisierten.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aller kreisangehörigen Kommunen appellieren daher gemeinsam, spätestens jetzt einen Impftermin zu vereinbaren. „Lassen Sie sich jetzt impfen! Vereinbaren sie unbedingt einen Impftermin bei ihrem Haus- oder Betriebsarzt oder im Impfzentrum“, so die Hauptverwaltungsbeamten auch mit Blick auf den ausreichend zur Verfügung stehenden Impfstoff. Dem gemeinsamen Aufruf schließen sich neben Landrat Petrauschke Bürgermeister Reiner Breuer aus Neuss, Bürgermeister Klaus Krützen aus Grevenbroich, Bürgermeister Erik Lierenfeld aus Dormagen, Bürgermeister Christian Bommers aus Meerbusch, Bürgermeisterin Ursula Baum aus Kaarst, Bürgermeister Marc Venten aus Korschenbroich, Bürgermeister Harald Zillikens aus Jüchen und Bürgermeister Dr. Martin Mertens aus Rommerskirchen an.

So sind im Impfzentrum des Rhein-Kreis Neuss und der Kassenärztlichen Vereinigung in der Hammfeldhalle im Berufsbildungszentrum des Kreises in Neuss für die nächsten Tage noch zahlreiche Termine verfügbar. Für die Zeit ab dem 19. Juli werden in Kürze zudem weitere Kontingente freigeschaltet. Zudem sind auch bei vielen Haus- und Betriebsärzten Impftermine buchbar.

„Um die Pandemie dauerhaft in den Griff zu bekommen und auch künftig von zurückgewonnenen Freiheiten profitieren zu können ist es zwingend notwendig, dass alle das Impfangebot annehmen und sich auch vollständig impfen lassen“, warnen die Verwaltungsspitzen und weisen darauf hin, dass es wichtig ist, den vollständigen Impfschutz zu erlangen. Impfen sei der Schlüssel zum Erfolg in der Bewältigung der Pandemie. „Überzeugen Sie auch Verwandte, Freunde und Kollegen davon, sich impfen zu lassen. Mit einer Impfung schützt man sich selbst und andere wirksam vor einer Ansteckung und insbesondere auch vor schweren Verläufen“, appellieren der Landrat und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister.

Daneben sei es aber auch weiter wichtig, sich regelmäßig auf eine Infektion testen zu lassen. „Nutzen Sie daher möglichst häufig das Angebot der kostenfreien Bürgertestungen auch dann, wenn ein negativer Test nicht vorgeschrieben ist oder sie geimpft sind“, weisen die Hauptverwaltungsbeamten darauf hin, dass Schnelltests ein weiterer wichtiger Baustein der Pandemiebekämpfung sind und dabei helfen Infektionsketten frühzeitig zu erkennen sowie zu unterbrechen. Auch wer keine Symptome habe, könne andere anstecken, die dann möglicherweise einen schweren Verlauf haben.

Terminbuchungen im Impfzentrum sind über die Buchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigung möglich:

Für besonders kurzfristige Termine können sich Impfinteressierte auch auf eine Liste für die Vergabe von Tagesrestdosen setzen lassen. Dafür genügt eine E-Mail mit dem Namen und der Mobilfunknummer an impfzentrum@rhein-kreis-neuss.de. Die so Registrierten werden bei Verfügbarkeit von nicht verbrauchten Impfdosen am Abend angerufen.

– siehe Titelfoto –

 


Auch Sonderaktionen und mobile Impfungen im Ennepe-Ruhr-Kreis

Der Ennepe-Ruhr-Kreis vereinfacht den Zugang zur Corona-Impfung. Ab sofort sind im Impfzentrum in Ennepetal keine Termine für Erst- und Zweitimpfungen mehr nötig. Zudem sind verschiedene Sonderaktionen und mobile Impfungen geplant.

„Inzwischen steht uns reichlich Impfstoff zur Verfügung, sodass wir auf Terminvereinbarungen größtenteils verzichten können. Außerdem planen wir mobile Aktionen in allen neun Städten – wer zum Einkaufsbummel unterwegs ist, kann ganz spontan eine Impfdosis bekommen. Wir wollen es den Bürgerinnen und Bürgern so einfach wie möglich machen, das Impfangebot anzunehmen,“ so Jana Ramme, Leiterin des Pandemie-Teams.

Wer im Impfzentrum in Ennepetal eine Erst- oder Zweitimpfung erhalten möchte, muss sich vorab nicht mehr anmelden. Bereits vereinbarte Termine über das Portal der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) bleiben bestehen, zudem können dort weiterhin neue Termine gebucht werden. Bürgerinnen und Bürger, die das Impfzentrum mit Termin aufsuchen, werden vorrangig geimpft. In Ennepetal sind Dosen von BioNTech und Moderna vorrätig.

Das Drive-In in Schwelm kann für Impfungen mit Termin sowie für verschiedene Sonderaktionen angesteuert werden.

Stichwort Sonderaktionen am Drive-In

Impfstoff von Johnson & Johnson steht am Montag (12. Juli), Mittwoch (14. Juli) und Freitag (16. Juli) in der Milsper Str. 35 zur Verfügung. Im Gegensatz zu anderen Impfstoffen ist bei Johnson & Johnson lediglich eine Impfdosis für die vollständige Immunisierung nötig. Termine für die Einzeldosen werden online unter terminland.de/impfzentrum_en2 vergeben. Kurzentschlossene können auch ohne Termin geimpft werden, sofern noch Impfstoff verfügbar ist.

Für Bürgerinnen und Bürger, die in einer Arztpraxis mit AstraZeneca erstgeimpft wurden und dort keinen mRNA-Impfstoff bekommen, gibt es mehrere Sonderaktionen für Zweitimpfungen. Am Sonntag (11. Juli), Dienstag (13. Juli) und Donnerstag (15. Juli) stehen entsprechende Termine zur Verfügung. Wer teilnehmen möchte, muss sich vorab einen Termin buchen. Weitere Voraussetzung: Die Erstimpfung mit AstraZeneca muss bis Sonntag mindestens vier Wochen her sein.

Die Terminvergaben für die Zweitimpfaktionen laufen ausschließlich online unter terminland.de/impfzentrum_en. Es wird darum gebeten, das Aufklärungsmerkblatt und den Anamnese- und Einwilligungsbogen für mRNA-Impfstoffe ausgefüllt zum Termin mitzubringen. Die Unterlagen finden sich auf der Website des Robert Koch-Instituts unter rki.de/covid-19-impfen.

Stichwort Öffnungszeiten

Bis einschließlich Sonntag, 18. Juli, bleiben Impfzentrum und Drive-In von 08:00 – 20:00 Uhr geöffnet. Ab Montag, 19. Juli, sind Impfungen ohne Termin nur noch von 14:00 – 20:00 Uhr möglich. Bereits vereinbarte Termine am Vormittag bleiben bestehen.

Stichwort mobile Impfungen

Ab Mittwoch, 14. Juli, sollen in allen neun kreisangehörigen Städten zusätzlich mobile Impfaktionen stattfinden, etwa an Busbahnhöfen, Einkaufszentren und Rathausplätzen. Die genauen Zeiten und Orte werden zeitnah bekannt gegeben.

 


Leverkusen: Impfungen ab sofort ohne vorherige Terminvereinbarung möglich

Ab sofort können sich Impfwillige im Impfzentrum im Erholungshaus sowie im Impfzentrum Birkenbergstraße 6 in Opladen (https://drkluensch.de) ohne vorherige Terminvereinbarung impfen lassen. Im Impfzentrum im Erholungshaus ist dies von Montag bis Sonntag in der Zeit zwischen 8.00 und 20.00 Uhr möglich, im Impfzentrum Birkenbergstraße 6 in Opladen montags bis freitags in der Zeit von 8.30 bis 12.45 Uhr.

Zudem wird es in Kürze auch ein Drive-In-Angebot für Impfwillige geben. Auch dieses wird ohne vorherige Terminvereinbarung aufgesucht werden können. Informationen dazu, wann und wo die Drive-In-Lösung von Impfwilligen angefahren werden kann, folgen voraussichtlich in der kommenden Woche.

 


Stadt Essen weitet Impfkampagne aus

Sonder-Impfaktionen, Terminbuchung über das Corona-Info-Mobil und weitere Planungen

Die Stadt Essen weitet jetzt im Sommer ihre Impfkampagne aus. Da derzeit viel Impfstoff zur Verfügung steht, will das Impfzentrum so viele Essener Bürger*innen wie möglich impfen.

Unter anderem werden Sonder-Impfaktionen geplant, für die vorab kein Termin vereinbart werden muss. Für Jugendliche findet eine solche Impfaktion bereits in der kommenden Woche statt, weitere soll es an verschiedenen Orten in den Stadtteilen geben. Weiterhin können ab sofort Impftermine auch direkt über das Corona-Info-Mobil gebucht werden. Zusätzlich weitet die Stadt ihre mehrsprachige Aufklärungskampagne zum Thema Impfen aus.

Sonder-Impfaktion für Essener Jugendliche

Das Impfzentrum Essen wird am kommenden Montag und Dienstag, 12. und 13. Juli, eine Sonder-Impfaktion für Essener Jugendliche im Alter von 16 bis 17 Jahren anbieten. In der Zeit von 12 bis 17 Uhr werden diese ohne vorherige Terminvereinbarung im Essener Impfzentrum mit dem Impfstoff der Firma BioNTech geimpft.

Einzige Voraussetzung ist, dass die Jugendlichen in Essen wohnen oder in Essen zur Schule gehen bzw. eine Ausbildung machen. Im Impfzentrum wird unter anderem das Alter geprüft, ein Lichtbildausweis oder die Krankenkassenkarte muss entsprechend mitgebracht werden. Um die Abläufe vor Ort zu beschleunigen sollten die erforderlichen Unterlagen, also der Anamnese- und der Aufklärungsbogen, vorab ausgefüllt und anschließend mitgebracht werden. Die Unterlagen gibt es aber auch im Impfzentrum.

Den Termin zur Zweitimpfung erhalten die Jugendlichen direkt vor Ort. Die Zweitimpfungen werden voraussichtlich am 9. und 10. August stattfinden – so erhalten die Jugendlichen pünktlich vor dem Ende der Sommerferien einen vollständigen Impfschutz.

Termine beim Impfzentrum über Corona-Info-Mobil buchen

Ab sofort können Essener Bürger*innen ab 16 Jahren direkt über das Corona-Info-Mobil Termine im Impfzentrum Essen buchen. Wer sich vor Ort über eine Impfung gegen das Coronavirus informiert, kann nun unmittelbar für den nächsten Tag einen Impftermin erhalten. Damit können Impfwillige Zeit sparen und müssen sich nicht erst im Terminsystem der Kassenärztlichen Vereinigung oder in einer Arztpraxis anmelden.

Das Corona-Info-Mobil ist an unterschiedlichen Tagen in verschiedenen Stadtteilen in Essen unterwegs und informiert, auch in verschiedenen Sprachen, rund um die Schutzimpfung gegen das Coronavirus. Die Termine werden eine Woche vorher unter www.essen.de/coronavirus_infomobil veröffentlicht.

Mehrsprachige Aufklärungskampagne wird ausgeweitet

Die von der Stadt Essen entwickelten Aufklärungs- und Informationsmaterialien zur Schutzimpfung gegen das Coronavirus sind in acht unterschiedlichen Sprachen erhältlich und werden nun verstärkt im gesamten Stadtgebiet mit Hilfe zahlreicher Netzwerkpartner*innen verteilt. Die Informationsflyer zum Download und Aufklärungsvideos zum Thema Impfen in den Sprachen Englisch, Arabisch, Bulgarisch, Farsi, Rumänisch, Russisch und Türkisch sind unter www.essen.de/coronavirus_vaccination zu finden. Insgesamt Informationen zum Thema Impfen sind unter www.essen.de/coronavirus_impfen zu finden.

(Foto: © Elke Brochhagen, Stadt Essen)

 


Kreis Kleve: Freies Impfen – Aktionswoche des MAGS

Im aktuellen Impferlass des Landes-Gesundheitsministeriums (MAGS) ist ausdrücklich vorgesehen, bereits ab der kommenden Woche nicht gebuchte Impftermine und -Dosen ohne vorherige Terminbuchung frei verfügbar zu machen. Gebuchte Impftermine haben allerdings weiter Vorrang.

Andere Impfzentren, in denen die Nachfrage nachgelassen hatte, haben bereits Tage des “freien Impfens” veranstaltet. Der Kreis Kleve hatte dies ebenfalls ohnehin auf dem Radar, falls die Impfbereitschaft nachlassen sollte.

“Wir nutzen nun das Wochenende, um in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung und den Helfern vor Ort zu besprechen, in welchem Umfang wann ein “terminfreies Impfen” ermöglicht werden kann. Wir werden – vermutlich Anfang der Woche – informieren, sobald feststeht, an welchen Tagen wie viele Impfdosen ohne Terminbuchung verimpft werden können”, heißt es in einer aktuellen Pressemeldung des Kreises.

Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort (Foto: Walter Schernstein)

Mülheims Krisenstabsleiter Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort: Das Impfen geht weiter!

„Auch bei der Corona-Schutzimpfung gibt es mehr Freiheiten“, resümiert Stadtsprecher Volker Wiebels die neue Coronaimpfverordnung des Landes. Und Krisenstabsleiter Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort: „Das Impfen geht weiter! – und das ist enorm wichtig“!

Ab sofort impfen alle Praxen der Kinderärzte in Mülheim. „Manche bevorzugt erst die Kinder mit Vorerkrankungen, und dann erst alle Gesunden. Einfach an den Kinderarzt wenden mit der Bitte um einen Termin für die Corona-Impfung. Es ist keine Anmeldung über die Kassenärztliche Vereinigung erforderlich“, so Wiebels. „Die Kinder werden ausschließlich mit Biontech geimpft.“

 


Mönchengladbach bietet Impfaktion ohne Termine an

Am 14. und 15. sowie 17. und 18. Juli im Impfzentrum Nordpark

Steigende Impfstoffmengen machen auch in Mönchengladbach zusätzliche Impfangebote möglich. So bietet die Stadt in der kommenden Woche in einer Aktion gleich vier Tage „Impfen ohne Termine“ im Impfzentrum im Nordpark, Am Nordpark 260, an. Die Sonderaktion mit mrNA-Impfstoffen findet am Mittwoch und Donnerstag, 14. und 15. Juli, sowie am Samstag und Sonntag, 17. und 18. Juli, jeweils von 8 bis 20 Uhr statt. An diesen Tagen stehen jeweils über 1.000 Impfdosen zur Verfügung. Die Impfaktion richtet sich an Personen ab 16 Jahren. Mitzubringen sind dabei lediglich ein gültiger Personalausweis und der Impfpass.

„Alle Personen, die das Impfangebot annehmen, erwerben nicht nur einen sehr guten individuellen Schutz vor der Erkrankung, sondern schützen auch andere“, betont Oberbürgermeister Felix Heinrichs, der zugleich ankündigt, dass derzeit darüber hinaus Impfaktionen mit mobilen Impfteams im Stadtgebiet vorbereitet werden. Das Impfzentrum im Nordpark ist über den ÖPNV mit der Linie 008 erreichbar, Haltestelle Nordpark Impfzentrum. Parkplätze befinden sich im Umfeld des Impfzentrums.

 


Impfzentrum Standort Wesel: Impfungen ohne Termin am Sonntag, 18. Juli 2021

Am Sonntag, 18. Juli 2021, bietet das Impfzentrum am Standort Wesel Personen über 16 Jahren die Möglichkeit, sich ohne vorherige Terminvereinbarung impfen zu lassen. Von 9 bis 18 Uhr ist das Impfzentrum, An de Tent 1 in 46485 Wesel, an diesem Tag geöffnet.

Das Angebot gilt ausschließlich für Erstimpfungen. Für die Impfungen wird der Impfstoff der Firma Biontech verwendet. Die Impflinge erhalten vor Ort einen Termin für ihre Zweitimpfung.

Krisenstabsleiter Dr. Lars Rentmeister: „Mit dem Angebot möchten wir es für die Menschen im Kreis Wesel möglichst einfach und unkompliziert machen, sich impfen zu lassen. Da für diesen Tag keine Terminvereinbarungen nötig sind, sollten die Impflinge eine mögliche Wartezeit einplanen. Es ist wichtig, dass auch vor dem Impfzentrum weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.“

Um zusätzliche Wartezeiten zu vermeiden, bittet der Kreis Wesel darum, die benötigten Unterlagen (2x Aufklärungsbogen, 2x Anamnese, 2x Impfeinwilligung) ausgedruckt und ausgefüllt mitzubringen. Sie sind verfügbar unter https://kreis-wesel.de/de/themen/coronavirus/. Alle Menschen, die sich impfen lassen möchten, müssen außerdem einen Lichtbildausweis, bzw. ein gültiges Ausweisdokument mitführen.

Es besteht weiterhin die Möglichkeit, über das Buchungsportal der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein eine verbindlichen Impftermin zu buchen (online unter www.116117.de oder telefonisch nur 0800 116117 01).

 


Unternehmerschaft und IHK: Zur Überwindung der Krise – Gemeinsamer Impf-Appell

Niederrhein. Die Unternehmerschaft Niederrhein und die Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein machen sich für eine höhere Impfquote stark. Sie nehmen dabei sowohl Arbeitgeber als auch Beschäftigte am Niederrhein in die Pflicht. „Durch das Ende der Priorisierung ist ein großflächiges Impfangebot geschaffen worden. Vielerorts haben Beschäftigte nun die Möglichkeit, sich über ihren Arbeitgeber impfen zu lassen“, lobt Kirsten Wittke-Lemm, Hauptgeschäftsführerin der Unternehmerschaft Niederrhein. „Um großflächige Infektionen am Arbeitsplatz zu verhindern, muss dieses Angebot dringend weiter wahrgenommen werden.“ Eine hohe Impfquote sei der beste Weg zurück in ein „normales“ gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben, betont IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz. „Die zahlreichen Lockerungen der Covid-19-Maßnahmen setzen voraus, dass sich jeder Einzelne umsichtig und verantwortungsvoll verhält.“

Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein (Foto: privat)

Beide Netzwerkpartner appellieren daher an Arbeitgeber und Beschäftigte, Impf- und Testangebote weiter an- und wahrzunehmen, um die Menschen in den Betrieben vor Ansteckungen zu schützen. „Mit der Einbindung der Betriebsärzte haben Unternehmen und Belegschaftsvertretungen endlich die Möglichkeit bekommen, betriebliche Impfungen umzusetzen“, freut sich Wittke-Lemm. Verschiedene Branchen hätten hier schon frühzeitig die Initiative ergriffen. Daher sei die jetzige Entwicklung ein guter und wichtiger Schritt in die richtige Richtung. „Doch es gibt immer noch Luft nach oben“, findet Steinmetz, der auch die Politik in der Pflicht sieht. „In anderen Bundesländern werden von Seiten der Landesregierung deutlich mehr Modellprojekte zum betrieblichen Impfen in kleinen und mittleren Betrieben angestoßen. In NRW dagegen hat das Impfen durch die Betriebsärzte nur eine geringe Priorität.“ Angesichts der Diskussionen über abgesagte Zweitimpftermine in den Impfzentren oder bei Hausärzten sollte dies aus Sicht der Unternehmensvertreter überdacht werden.

„Sich impfen zu lassen oder nicht bleibt natürlich weiter eine persönliche Entscheidung“, betont Kirsten Wittke-Lemm. Um eine Sicherheit vor Ansteckungen zu erreichen und die Pandemie einzudämmen seien eine hohe Durchimpfungsrate und breite Testangebote aber unabdingbar. „Der Weg, den wir eingeschlagen haben, ist ein Weg, der langfristig ans Ziel führen wird. Wir dürfen ihn nur nicht vorzeitig verlassen.“ IHK Mittlerer Niederrhein und Unternehmerschaft Niederrhein warnen davor, das bisher Erreichte durch unangebrachte Leichtfertigkeit aufs Spiel zu setzen. Die Menschen in den Betrieben und in der restlichen Bevölkerung vor Ansteckung zu schützen, müsse weiterhin oberste Priorität haben.

 


Krisenstab Oberhausen: Impfen ohne Termin vom 12. bis 18. Juli

Für die kommende Woche ruft das Gesundheitsministerium eine „Woche des Impfens gegen COVID-19“ aus. Das Impfzentrum Oberhausen wird sich vom 12. bis 18. Juli 2021 an der Aktion beteiligen. „Wir freuen uns, dass wir in der nächsten Woche den Oberhausenerinnen und Oberhausenern ein Impfangebot ohne vorherige Terminvereinbarung anbieten können. Wir wünschen uns, dass viele Bürgerinnen und Bürger von dem Angebot Gebrauch machen und die Sonderaktion unterstützen“, so Krisenstabsleiter Jürgen Schmidt. Alle Interessierten ab 16 Jahre werden dann mit einem mRNA-Impfstoff (BioNTech oder Moderna) geimpft. Gleichzeitig wird ein Termin für die Zweitimpfung vereinbart.

Das Impfzentrum hat vom 12. bis 18. Juli  zwischen 8 und 19:30 Uhr geöffnet. Impfinteressierte müssen lediglich ein amtliches Ausweisdokument (Personalausweis) und sofern vorhanden ihren Impfausweis mitbringen. Um Wartezeiten im Impfzentrum möglichst gering zu halten, wird gebeten, idealerweise die beiden Dokumente „Aufklärungsblatt zur Schutzimpfung“ und „Anamnese- und Einwilligungsbogen“ ausgefüllt und unterschrieben mitzubringen. Diese beiden Dokumente finden Interessierte unter www.oberhausen.de/impfen.

Beitrag drucken
Anzeigen