OB Dr. Stephan Keller (2.v.r.) im Gespräch mit Anwohnern am Stand der Netzgesellschaft im Info-Point (Foto: © Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer)
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Düsseldorf. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hat am Sonntag, 18. Juli, den Info-Point für die von Hochwasserschäden betroffenen Menschen in der Katholischen Gemeinschaftsgrundschule Unter den Eichen 26 besucht. Mitarbeitende der städtischen Fachämter Umweltamt, Amt für Soziales, Jugendamt, Amt für Migration und Integration, Bauaufsichtsamt, Ordnungs- und Servicedienst (OSD), Feuerwehr und Bezirksvertretung arbeiten hier gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von Stadtwerke, Netzgesellschaft, AWISTA und Polizei zusammen.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: “Viele Menschen sind teilweise schwer vom Hochwasser betroffen und umso dankbarer, hier im Info-Point alle für sie jetzt wichtigen Anprechpersonen antreffen zu können. Zahlreiche Ämter der Stadtverwaltung sowie Stadtwerke, Netzgesellschaft, AWISTA und Polizei arbeiten hier eng zusammen und können ihnen so unkompliziert und auf dem direktem Wege helfen. Alle Mitarbeitenden sind kompentent und engagiert rund um die Uhr im Einsatz, um den Menschen aus den Hochwassergebieten in ganz Düsseldorf in diesen schweren Stunden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Dafür bin ich sehr dankbar.”

Ordnungs- und Servicedienst vor Ort auf Streife

Der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) war am Samstag, 17. Juli, von 10.45 Uhr bis 22 Uhr in zwei Schichten mit zwei Teams vor Ort auf Streife. Eine Fußstreife hielt sich schwerpunktmäßig in der Ostparksiedlung auf und suchte dort den Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern, eine weitere Fahrzeugstreife deckte den Bereich bis Gerresheim-Süd ab. In dieser Zeit fanden etwa 280 Bürgergespräche im Zusammenhang mit der Hochwassersituation und Hilfeersuchen statt,
darunter auch 10 Anfragen bezüglich des Strom sowie Fragen zur Sperrmüllabholung.

AWISTA sammelt am ersten Wochenende 350 Tonnen Sperrgut ein

Die AWISTA hat die Hochwassergebiete am Samstag, 17. Juli, mit Sperrgut- und Containerfahrzeugen und am Sonntag mit Containerfahrzeugen angefahren. Dabei wurden insgesamt 350 Tonnen Sperrgut eingesammelt. Da in den Hochwassergebieten erneut große Abfallmengen an den Straßenrand gestellt wurden, wurden für den morgigen Montag zusätzliche Sperrgutfahrzeuge angemietet, für deren Besatzung teilweise Reinigungskräfte abgezogen werden mussten. Die AWISTA bittet daher um Verständnis, wenn in einigen Bezirken nicht die übliche Reinigungsleistung erbracht werden kann. Eventuelle anfallende Überhänge beim Hausmüll – etwa durch Wassereinbruch verdorbene Lebensmittel aus Kühlschränken und -truhen, werden mit der regulären Hausmüllentsorgung am Mittwoch abgeholt.

Hintergrund: Info-Point für die von Hochwasserschäden betroffenen Menschen

Die Stadt hat den Info-Point am Donnerstag, 15. Juli, in der Katholischen Gemeinschaftsgrundschule Unter den Eichen 26 eingerichtet. Dieser war zunächst einschließlich Wochenende von 9 bis 22 Uhr geöffnet. Da die Nachfragen inzwischen weitestgehend befriedigt sind, ist der Info-Point am Montag, 19. Juli, von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Anschließend wird entschieden, ob eine zentrale Anlaufstelle vor Ort noch erforderlich ist.

Bis dahin steht er steht allen von Hochwasserschäden betroffenen Menschen in Düsseldorf zur Verfügung und ist ein persönlich aufzusuchendes Serviceangebot. Mitarbeitende der städtischen Fachämter Umweltamt, Amt für Soziales, Jugendamt, Amt für Migration und Integration, Bauaufsichtsamt, Ordnungs- und Servicedienst (OSD), Feuerwehr und Bezirksvertretung arbeiten hier gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von Stadtwerke, Netzgesellschaft, AWISTA und Polizei zusammen.

Die Mitarbeitenden des Info-Points beantworten direkt vor Ort Fragen unter anderem zur Rückkehr in die eigene Wohnung, Unterbringung, Sicherheit etcetera. Zudem können auch Kontakte hergestellt werden, bei denen Fragen umgehend geklärt werden können.

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