Die Sandsäcke werden durch die Freiwilligen Helfer in Grevenbroich verladen (Foto: Feuerwehr)
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Grevenbroich/Heinsberg. Einem kurzfristigen Unterstützungaufruf der Grevenbroicher Feuerwehr waren am Dienstagmorgen rund 45 freiwillige Helferinnen und Helfer gefolgt. In der vergangenen Woche hatte die Feuerwehr über 3000 Sandsäcke am Albert-Schweitzer-Haus als Hochwasserschutz aufgebaut. Da die Gefahr eines Übertritts der Erft nun aber als gering eingeschätzt wird, mussten die Sandsäcke entfernt werden. Parallel dazu erreichte die Stadt Grevenbroich eine Anfrage der Stadt Heinsberg. Diese benötigte Sandsäcke, um für weitere Gefahrenlagen in der Stadt gewappnet zu sein.

Um 8 Uhr trafen sich am Dienstagmorgen die freiwilligen Helferinnen und Helfer mit Vertretern der Feuerwehr und des Bauhofs am Albert-Schweitzer-Haus. Innerhalb von kürzester Zeit wurde am Montagabend die Aktion ins Leben gerufen und organisiert. Mit einem LKW der Feuerwehr wurden die Sandsäcke nach Heinsberg transportiert. Alle übrigen Säcke wurden noch an Ort und Stelle aufgeschnitten. “Der Sand wird mit zum Bauhof genommen. Die Säcke werden fachgerecht entsorgt”, sagt Einsatzleiter Heiko Ratz. Versorgt wurden die Freiwilligen mit Getränken und Arbeitsmaterialien.

Claus Ropertz zeigte sich am Nachmittag überwältigt von der kurzfristigen Resonanz aus der Bevölkerung. “Ich hätte niemals gedacht, dass sich in so kurzer Zeit, so viele engagierte Menschen finden würden. Im Namen der Stadt kann ich mich nur bei allen Helferinnen und Helfern bedanken. So ein Engagement kann man nicht hoch genug anrechnen”, sagt der Dezernent, in dessen Aufgabengebiet der Fachbereich Feuerschutz fällt.

Bereits gegen 11.15 Uhr waren alle 3000 Säcke verladen. Der Transport nach Heinsberg traf gegen 13 Uhr im Ortsteil Randerath ein. Dort wurden die Sandsäcke am Bauhof in Empfang genommen. Sollte in der Region der Einsatz einer Barriere nötig werden, werden die Grevenbroicher Mittel dort eingesetzt.

Die Freiwillige Feuerwehr Grevenbroich bedankt sich herzlich für die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger bei der spontanen Aktion heute Morgen. Es hat sich gezeigt, dass sich die Grevenbroicher nicht nur auf die Feuerwehr verlassen können, sondern auch die Feuerwehr auf die Grevenbroicher. Vielen Dank! (ots)

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