OB Marc Buchholz, Bezirksbürgermeister Heinz Werner Czeczatka-Simon, Maik Berkerfeld – Klare Worte zum Zustand des Wendehammers an der Roonstraße fand Unternehmer Maik Berkerfeld (Foto: Roos)
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Mülheim an der Ruhr. Einen Rundgang der Gegensätze machte Oberbürgermeister Marc Buchholz während seiner Sommertour durch den Bezirk 2. Sahnekuchen und Kinder-Mitmach-Zirkus in der Feldmann-Stiftung, großes ehrenamtliches Engagement beim Nachbarschaftsverein und verärgerte Geschäftsleute entlang der Oberhausener Straße – das waren die Eindrücke, die der OB auf Einladung des Bezirksbürgermeisters, Heinz Werner Czeczatka-Simon, mit zurück ins Rathaus nahm. Begleitet wurden sie von Bürgermeisterin Ann-Kathrin Allekotte.

Der erste Stopp erfolgte an der Tengelmann-Arena, die von jungen und älteren Freizeitsportler*innen sehr gut angenommen wird. „Es ist eine tolle Sache, dass uns die Bürgerstiftung in den Ferien Aufsichtspersonal finanziert“, betonte Bezirksbürgermeister Czeczatka-Simon. Mit Vorfreude auf den Abschluss der Arbeiten blickte Oberbürgermeister Buchholz auf die Baustellen von Volleyballfeld, Laufbahnen und Parcours.

Auf dem Weg zum Nachbarschaftsverein machte die kleine Delegation Station am Zelt des Mitmach-Zirkus. Junge Artist*innen wuselten aufgeregt durcheinander, denn in Kürze sollte die Aufführung beginnen. „Schade, dass ich nicht hierbleiben und zuschauen kann“, sagte Buchholz, der dem quirligen Treiben vor dem Zelt mit Freude zusah.

Vor der Feldmann-Stiftung im Café traf der Oberbürgermeister auf eine Gruppe Seniorinnen, die sich beim lustigen Kaffeekränzchen ihre Sahnetorte schmecken ließ. Auch hier hätte der OB gerne verweilt, aber der enge Zeitplan stand dem entgegen. Mit den besten Wünschen für einen netten Nachmittag eilte das Stadtoberhaupt weiter.

Udo Marchefka vom Nachbarschaftsverein begrüßte die städtischen Repräsentant*innen und berichtete von den vielen Fahrdiensten zum Impfzentrum, die die Vereinsmitglieder für Senior*innen übernommen haben. Die Zahl der Mitglieder sei erfreulicherweise auf rund 80 gestiegen und die Resonanz sehr zufriedenstellend. Neben der Stadtviertelkonferenz sei auch der Bürgerbus ein Pfund, mit dem Styrum wuchern könne, so Marchefka.

Monika Meurer vertrat ihren Ehemann für die Interessengemeinschaft Styrum. Sie berichtete von wildem Parken, mangelnder Sauberkeit und Straßenreinigung sowie zu viel Lärm entlang der Oberhausener Straße. Der OB zeigte Interesse daran, die rund 30 Mitglieder der IGS einmal kennenzulernen und würde sich freuen, bei der nächsten Jahreshauptversammlung im September die aktiven Kaufleute persönlich kennenzulernen.

Maik Berkerfeld, Geschäftsmann mit Unternehmen an der Roonstraße, wies den OB auf abgerissene bzw. volle Mülltonnen, viel Lärm durch spät abends draußen spielende Kinder und feiernde Erwachsene sowie Verkauf von Betäubungsmitteln hin. „Wir ärgern uns schon sehr darüber, wenn die Straßen und der Wendehammer von der Stadt nicht ordentlich gereinigt werden“, waren sich die beiden Geschäftsleute einig. Aufgeben kommt für sie aber nicht in Frage, dafür mögen sie ihren Standort und die Gemeinschaft in Styrum zu sehr.

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