Dr. med. univ. Mehmet Baltaci (Foto: Helios)
Anzeige

Duisburg. Deutsche Krebsgesellschaft bescheinigt Duisburger Abteilung an der Helios St. Johannes Klinik höchste Behandlungsqualität.

Heller Hautkrebs und sein böser Zwilling – das Melanom (schwarzer Hautkrebs) – haben sich auch in Deutschland in den letzten Jahren zu den häufigsten Krebsarten entwickelt, mit weiter steigender Tendenz. Umso wichtiger ist Aufklärungsarbeit und Früherkennung sowie im Krankheitsfall hohe Standards bei der Therapie. Diese finden Tumorpatienten der Region nun offiziell bestätigt in der Dermatologie an der Helios St. Johannes Klinik in Duisburg Alt-Hamborn. Die Abteilung von Chefarzt Dr. med. univ. Mehmet Baltaci wurde diesen Monat von der Deutschen Krebsgesellschaft nach einem aufwendigen Zertifizierungsprozess und strenger Prüfung zum Hauttumorzentrum ernannt. Die Kommission begutachtete dabei vor Ort unter anderem Behandlungsergebnisse, Komplikationsraten, die Fachkompetenz des Teams sowie viele weitere Faktoren. „Auch unsere gute interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen Fachabteilungen im Haus wie der Onkologie oder der Radiologie spielte eine Rolle sowie die technische Ausstattung“, erklärt Mehmet Baltaci. „All die harte Arbeit der letzten Jahre hat sich in jedem Fall ausgezahlt und ich bin meinem Team für diese große Leistung wirklich unheimlich dankbar.“ An der Helios St. Johannes Klinik werden jährlich rund 1200 Hautkrebserkrankungen diagnostiziert und etwa 1100 Operationen auf diesem Gebiet durchgeführt. Die hiesige Dermatologie ist die einzige Hautklinik der Stadt und hat eine lange Tradition.

Die Ursache für den weißen oder auch schwarzen Hautkrebs liegt, neben erblichen Faktoren, im Elefantengedächtnis unserer Haut. Sie erinnert sich an vieles und verzeiht wenig, vor allem nicht den übermäßigen Genuss von UV-Strahlung. Die Folge: Bereits wenige Verbrennungen im Kindesalter reichen aus, um sie dauerhaft zu schädigen. Wer sich dazu jedes Jahr aufs Neue einen Sonnenbrand holt, bietet den Tumoren beste Bedingungen. Jährlich kommen so fast 200 000 Neuerkrankungen bundesweit hinzu. Wichtig ist Dr. Baltaci deshalb vor allem auch in Corona-Zeiten der Appell an die Menschen, weiterhin ihre Vorsorgetermine wahrzunehmen: „Das regelmäßige Hautkrebsscreening ist so wichtig, weil es für den Behandlungserfolg entscheidend ist. Denn je früher wir den Krebs finden, desto besser stehen die Chancen auf Heilung.“ Und noch ein kleiner Tipp vom Experten: „Legen Sie die Vorsorge ruhig in den Winter, da ist die Haut blasser und man kann Veränderungen noch besser erkennen.“

Beitrag drucken
Anzeigen