Ina Scharrenbach hat Bürgermeister Christoph Fleischhauer am Mittwoch, 28. Juli, zwei Städtebauförderbescheide in Höhe von fast vier Millionen Euro übergeben. Die Mittel werden in den Umbau des Freizeitparks und die Unterstützung des Projekts Neu_Meerbeck investiert. Damit sind jeweils 80 Prozent der Kosten gedeckt (Foto: pst)
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Moers. Große Freude über finanzielle Zuwendung: Gleich zwei Förderbescheide hat Ina Scharrenbach (Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen) an Bürgermeister Christoph Fleischhauer am Mittwoch, 28. Juli, übergeben. Das Stadtoberhaupt hatte die Heimatministerin des Landes Nordrhein-Westfalen in den Freizeitpark eingeladen, um die geplante Verwendung der Mittel aus der Städtebauförderung zu präsentieren. Er bedankte sich für die Unterstützung bei den geplanten Projekten. „Es ist erfreulich, dass die Besonderheit der Aktivitäten anerkannt worden ist und dafür die entsprechenden Gelder fließen“, erklärte Fleischhauer. „Ein Förderantrag ist auch immer ein Wille zur Weiterentwicklung der Stadt – in Moers läuft es“, entgegnete die Ministerin.

Erlebnisort für alle im Freizeitpark
Aus dem Programm ‚Wachstum und nachhaltige Erneuerung‘ gehen 3,3 Millionen Euro in den Umbau des Freizeitparks im Kernbereich des Sees. Dort soll ein ‚Erlebnisort‘ für alle entstehen. Geplant sind unter anderem ein Platz für Veranstaltungen mit Sitzmöglichkeiten, zusätzliche Spielangebote für Kinder und Jugendliche, ein Skulpturenpark, ein Startplatz für Heißluftballone und zwei Boule-Bahnen. Ein Highlight der Planungen ist der ‚Wasserwandler‘ – eine vier Meter hohe Installation. Wasser kann als Regen oder als Nebel austreten. Im Winter könnte die Fläche eine Eislaufbahn werden. Ministerin Scharrenbach betonte die Bedeutung des Skulpturenparks, der die Kunst in die Öffentlichkeit bringt. Zudem entsteht im Park ein circa 2.100 Quadratmeter große professionelle Anlage für Skater, BMXler, Inliner, Scooterfahrer und WCMXer (Rollstuhlfahrer). „Wir sind sehr froh, jetzt die finanziellen Mittel zu haben, die Planungen umzusetzen“, freute sich Lena Brandau, Leiterin des städtischen Kinder- und Jugendbüros.

Aufenthaltsqualität des Meerbecker Marktplatzes steigern
Zudem fließen aus dem Programm ‚Sozialer Zusammenhalt‘ 578.000 Euro an das Projekt Neu_Meerbeck. Dabei geht es um mehrere Posten: die Fortführung des Stadtteilmanagements bis 2023, ein Veranstaltungsbudget für das Stadtteilbüro bis 2023 sowie die Konzeptkosten für die Aufwertung des Areals Zwickauer Straße/Jahnstraße und die Neustrukturierung des Marktplatzes Meerbeck. „Dieses Areal soll für eine bessere Positionierung des Marktgeschehens hergerichtet werden, aber auch die Aufenthaltsqualität soll gesteigert werden“, erläuterte Stefan Oppermann (Fachdienstleiter und stellvertretender Fachbereichsleiter Freiraum- und Umweltplanung). Für den Bereich Zwickauer Straße/Jahnstraße sollen ein Leerstandsmanagement entstehen und die Aufenthaltsqualität gesteigert werden, damit die Meerbecker Bürgerinnen und Bürger dort künftig wieder gerne verweilen möchten. Nach Vorstellung der Projekte sagte Ministerin Scharrenbach abschließend: „Rat und Verwaltung bringen das Richtige auf den Weg, um Qualität in Moers und darüber hinaus sichtbar zu machen – und noch einmal zu steigern.“

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