Prudence Kinlend war mit sechs Treffer beste Angreiferin beim TuS Lintfort, konnte aber die klare Niederlage nicht verhindern (Foto: privat)
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Kamp-Lintfort/Dortmund. Im ersten Testspiel für die kommende Saison in der 2. Bundesliga gab es für den TuS Lintfort eine 20-40 Abfuhr gegen den Deutschen Meister Borussia Dortmund. „Vielleicht war das doch etwas zu ambitioniert, ausgerechnet im ersten Spiel gegen Dortmund zu spielen. Auf jeden Fall waren wir absolut chancenlos“, stellte Lintforts Trainerin Bettina Grenz-Klein nach dem Spiel sachlich fest. Ihre Mannschaft war deutlich unter die Räder gekommen gegen eine Rumpftruppe des BVB, die auf seine Olympiateilnehmer und einige angeschlagene Spielerinnen verzichten musste. Trainer Andre Fuhr zeigte sich aber dennoch zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge. „Das war schon ganz anders, als wir uns unter der Woche präsentiert habe, damit kann ich zufrieden sein“, erklärte der Coach nach Spielende.

Im Vordergrund stand für beide Trainer der Testcharakter und Bettina Grenz-Klein bekam zumindest deutliche Fingerzeige, was in den nächsten Wochen alles zu verbessern ist, bevor am 04. September der Saisonauftakt ansteht.

Die Zuschauer in der Eyller Sporthalle waren dennoch sichtlich zufrieden mit dem Spiel. Gelegentlich zeigte auch der TuS, warum die Mannschaft in der letzten Saison so gut  in der 2. Liga platziert war. Vor allem aber beim BVB lief viel zusammen und die individuelle Klasse von Alina Grijseels oder Mia Zschocke war sehenswert für die Fans, die erstmals seit Oktober letzten Jahres wieder in die Halle durften. „Von daher war es für die Zuschauer dann doch ein gelungener Auftakt und ich denke, viele waren einfach froh, mal wieder Handball in der Halle ansehen zu können“, fand Bettina Grenz-Klein dann nach dem Spiel doch noch einen positiven Aspekt im Spiel.

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