Feuerwehr und Rettungsdienst waren am 7.8. bei einem Kellerbrand in der Grevenbroicher Innenstadt im Einsatz (Foto: © Feuerwehr Grevenbroich)
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Grevenbroich. Die Aufmerksamkeit eines Passanten in der Grevenbroicher Innenstadt verhinderte am frühen Samstagmorgen (7.8.) einen größeren Personen- und Gebäudeschaden, nachdem im Keller eines Mehrfamilienhauses ein Feuer ausgebrochen war.

Gegen 6:20 Uhr hatte der Fußgänger auf der Kölner Straße eine starke Rauchentwicklung aus einem Kellerschacht bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die kurz darauf eintreffenden Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache sowie von den ehrenamtlichen Löscheinheiten Stadtmitte und Gustorf fanden auch im Treppenhaus eine starke Verrauchung vor und leiteten umgehend die Brandbekämpfung im Keller des Mehrfamilienhauses ein.

Aufgrund der starken Verrauchung konnten die Bewohner das Treppenhaus nicht mehr als Fluchtweg nutzen. Parallel zur Brandbekämpfung im Keller retteten weitere Feuerwehrleute insgesamt neun Personen mithilfe einer Drehleiter aus dem ersten, zweiten und dritten Obergeschoss. Kräfte des Rettungsdienstes sichteten alle geretteten Personen auf mögliche Gesundheitsschäden. Sieben Bewohner kamen daraufhin für weitere Untersuchungen in umliegende Krankenhäuser.

Die im Kellerbereich in Brand geratenen Mülltonnen konnten durch einen Trupp unter schwerem Atemschutz zügig unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Die anschließenden Aufräum- und Lüftungsmaßnahmen zogen sich bis etwa 8:15 Uhr. Gegen 8:30 Uhr waren alle Maßnahmen der Feuerwehr beendet und die Polizei übernahm die Einsatzstelle. Während des Einsatzes stellten Kräfte der ehrenamtlichen Löscheinheit Wevelinghoven den Grundschutz auf der Hauptwache sicher.

Aussagen zur Brandursache oder zur Schadenshöhe kann die Feuerwehr Grevenbroich nicht machen. (ots)

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