(Foto: AWO)
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Neukirchen-Vluyn. 40 Jahre Stadtwerdung mit 40 kleinen Veranstaltungen auch in Pandemiezeiten zu feiern, war das Ziel der Stadt. Und überlässt Inhalt, Organisation, Raumsuche und Helfersuche gerne den Vereinen. Und die Akteure sollten möglichst freiwillig Engagierte sein, der Eintritt frei.

„Die Idee zu einem kleinen Gastkonzert hatte ich sofort“, begrüßt die Organisatorin Barabara Wolter die 2 Dutzend Besucher im Marie-Juchacz-Haus der Arbeiterwohlfahrt und ergänzt „nachdem ich das neue schöne AWO-Haus gesehen habe, hat es auf Nachfrage mit dem Vorsitzenden sofort geklappt“.

Jochen Gottke, AWO-Ortsvereinsvorsitzender der AWO griff sofort zu: „Ein kleines Life-Konzert mit Gesang, Saxophon und Akkordeon nach der siebenmontigen Schließung, da konnten wir gar nicht nein sagen.“

Was die 3 Musikerinnen (alle selbst Schüler der Musikschule) Barbara Wolter (Gesang), Rita Pechmann (Akkordeon) und Claudia Meschke am Saxophon dann den Zuhörer:innen in gut einer halben Stunde boten, übertraf selbst die kühnsten Erwartungen. Instrumentalmusik und Gesang sowie Auszüge aus der Jaques-Offenbach-Oper „Orpheus aus der Unterwelt“ wurden begeistert aufgenommen und beklatscht.

„Was die drei hier gezeigt haben ist kulturell sehr wertvoll“, so Jochen Gottke, „und es zeigt auch die Qualität und Leistung der Musikschule, auch für Schüler im Erwachsenen-Alter.“ Gottke bedankte sich ausdrücklich bei den anwesenden Vertreter:innen des Musikschulvorstandes unter Vorsitz von Erich Sachnik.

Auf die Forderung des Publikums, Zugaben zu geben, waren die 3 Musikerinnen noch nicht eingestellt: „Wenn wir noch mal kommen dürfen, haben wir auch eine Zugabe bereit“, so eine erfreut überraschte Barbara Wolter. Damit der Zugabenwunsch dennoch realisiert werden konnte, gab es ein Wiederholungslied aus „Orpheus aus der Unterwelt“.

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