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Düsseldorf. Mehr als 50 Prozent aller Schüler*innen wechseln von der Grundschule zum Gymnasium/23 zusätzliche OGS Gruppen mit 575 Plätzen/2.000 Schüler*innen besuchten das Sommerprogramm der Adventure School

Rund 5.850 Düsseldorfer Kinder (5.800) – in Klammern die Vorjahreszahlen – können sich nach den Sommerferien an den Einschulungstagen am 18. und 19. August auf ihren ersten Schultag freuen. Etwa 5.500 (5.400) i-Dötzchen werden dann eine städtische Grundschule in Düsseldorf besuchen; rund 350 (350) sind an nichtstädtischen Grundschulen in Düsseldorf (zum Beispiel die Japanische Schule, Griechische Schule, Waldorfschule, Internationale Schule) sowie an Schulen außerhalb Düsseldorfs angemeldet worden. Von den Schulneulingen sind rund 106 (100) noch nicht schulpflichtig, wohl aber schulfähig. Sie werden auf Antrag der Erziehungsberechtigten vorzeitig eingeschult.

Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, der im Rahmen eines Pressegespräches in der Carl-Benz-Realschule am Montag, 9. August, die Düsseldorfer Kennzahlen vorstellte: “Als Schuldezernent freue ich mich besonders, dass bald das neue Schuljahr beginnt. Die Anmeldezahlen sind im Vergleich zum Vorjahr abermals gestiegen und bestätigen insgesamt die positive Entwicklung in der Landeshauptstadt. Die Betreuung im Offenen Ganztag wurde im Vergleich zu letztem Schuljahr mit 23 zusätzlichen Gruppen weiter ausgebaut und auch die Schulbauoffensive schreitet weiter voran.”

In den weiterführenden allgemeinbildenden städtischen Schulen werden zum Schuljahr 2021/2022 4.329 Kinder (4.429) in die Klasse 5 aufgenommen. Davon fanden 2.251 Kinder (2.254) einen Platz an einem Gymnasium – das sind mehr als 50 Prozent aller Schülerinnen und Schüler. 1.118 Schülerinnen und Schüler (1.164) wechseln auf eine Realschule, 746 Kinder (796) werden eine Gesamtschule und 214 Kinder (215) eine Hauptschule besuchen. 486 (505) künftige Fünftklässler wurden zudem an nichtstädtischen Düsseldorfer Gymnasien und einer nichtstädtischen Gesamtschule aufgenommen. Die Anmeldezahlen an den Gymnasien sind gleichbleibend gegenüber dem Vorjahr. Die Anmeldezahlen an den Realschulen sind insgesamt leicht rückläufig gegenüber dem Vorjahr. Die Anmeldezahlen an der Gesamtschule sind ebenfalls leicht rückläufig, aber weiterhin auf hohem Niveau.

Sowohl einige Grundschulen als auch einige weiterführende Schulen mussten aufgrund der begrenzten Aufnahmekapazität Ablehnungen aussprechen. In diesen Fällen konnte gemeinsam mit den Eltern ein Platz an einer anderen Schule gefunden werden. Aktuell werden an den Grundschulen und auch an den weiterführenden Schulen immer noch Anmeldungen von Kindern erwartet, die bisher noch nicht angemeldet wurden oder die in den Ferien als Neubürger nach Düsseldorf ziehen. Insbesondere Hauptschulen werden hier noch weitere Anmeldungen entgegennehmen.

23 zusätzliche OGS-Gruppen: Angebote mit hoher Qualität
Im 18. OGS-Jahr besteht in Düsseldorf ein umfangreiches Angebot: Zum Schuljahr 2021/2022 werden insgesamt 23 zusätzliche OGS-Gruppen mit 575 Plätzen eingerichtet, womit die gesamtstädtische Versorgungsquote erneut erhöht wird. An allen 91 OGS-Standorten (87 Grundschulen und 4 Förderschulstandorte mit Primarstufe) stehen nun insgesamt 656 OGS-Gruppen mit 16.400 Plätzen zur Verfügung.

Sommerferienprogramm in der Landeshauptstadt
Die Adventure School 2021 war ein voller Erfolg. Programmieren, Lernen, Bauen: Die rund 2.000 Schülerinnen und Schüler, die an den Kursen und Workshops der Adventure School 2021 teilgenommen haben, sprudeln vor Begeisterung. Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Sommer (damals noch unter dem Namen Summer School) wurde mit engagierten Partnerinnen und Partner und der Unterstützung der Bürgerstiftung auch in den Sommerferien 2021 ein spannendes und abwechslungsreiches Ferienprogramm für Düsseldorfer Schülerinnen und Schüler auf die Beine gestellt.

Ab Mitte Juli konnten die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen (1. bis 13. Klasse) verschiedene Workshops auswählen: Von naturwissenschaftlich geprägten Angeboten wie APP-Entwicklung, Musikprogrammierung und 3D-Druck über Programme zur Stärkenentdeckung, Berufsorientierung und zum Handwerk bis hin zum kulturellen Schwerpunkten wie Theater, Film und Social Media – die Kinder konnten sich in einer bunten Vielfalt an kostenfreien Angeboten frei entfalten. Professionelles Präsentieren, Deutsch als Fremdsprache und bewährte Förderkurse in verschiedenen Hauptfächern rundeten das Programm ab. Im Vordergrund der Adventure School standen der Spaßfaktor, aktives Mitmachen, ausprobieren und eigene Fähigkeiten selbst entdecken und stärken.

Auch der offene Ganztag in den Grund- und Förderschulen bot den Kindern ein abwechslungsreiches Programm: Nach den erheblichen Einschränkungen während des vergangenen Schuljahres organisierten in den Sommerferien 51 Grundschulen, drei Förderschulen und ein Berufskolleg vielfältige Förderangebote für 1.839 Schülerinnen und Schüler.

Das Ziel des ein- bis dreiwöchigen Angebots war, die pandemiebedingten individuellen Lerndefizite sowie sozial-emotionale und motorische Defizite außerhalb der Unterrichtszeit aufzuarbeiten. Besondere Schwerpunkte lagen auf dem Spracherwerb, Deutsch, Mathematik, Sozialem Lernen, dem Musisch-künstlerischen Bereich und Sport.

Grundlage für den jeweiligen Kurs bildeten die individuellen Förderpläne der Klassenlehrkräfte. Finanziert wurden die Angebote über das Landesprogramm “Extra-Zeit zum Lernen in NRW” und mit Mitteln der Landeshauptstadt Düsseldorf. Die Rahmenorganisation inklusive der Antragstellung, Abschluss von Verträgen und Mittelverwendung leistete das Amt für Schule und Bildung.

Informatives Bilderportfolio unterstützt bei der Eltern-Kommunikation
Auf Wunsch der Düsseldorfer Schulleitungen stellt die Landeshauptstadt Düsseldorf zukünftig ein umfangreiches Bilderportfolio für die erleichterte Kommunikation zwischen Schulen und Erziehungsberechtigten zur Verfügung. Die eigens erstellten Grafiken zeigen neben Schulmaterialien auch Szenen rund um den Ganztag, die Krankmeldung des Kindes, den Elternsprechtag und weitere Alltagsszenen aus Kultur und Sport. Die sowohl farbig als auch in Konturen dargestellten Bilder helfen bei Sprachbarrieren und vermitteln im Kontakt mit Eltern und Kindern unabhängig von Sprach- und Schriftbeherrschung visuell die zentralen Inhalte des Schulalltags.

Das Portfolio wird zukünftig weiter ergänzt: Der Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule soll genauso berücksichtigt werden wie verschiedene Beratungssituationen des Zentrums für Schulpsychologie. Das Angebot steht kostenlos an allen Schulstandorten, Kindertagesstätten und Beratungsstellen in Düsseldorf zur Verfügung.

Bis 2025 werden 1,4 Milliarden Euro in Schulen investiert
Neben schulorganisatorischen Schritten (Neubau, Umbau, Erweiterungsbau) werden in Düsseldorf pro Jahr 35 Millionen Euro für Sanierungen bereitgestellt. Im Rahmen des umfangreichen Schulbau-Investitionsprogramms ist 2021 die Fertigstellung von drei Um- und Erweiterungsbauten vorgesehen. Darüber hinaus wird in diesem Jahr mit sieben Neu- beziehungsweise Erweiterungsbauten begonnen. Realisiert werden diese Schritte vom Amt für Schule und Bildung sowie von dem städtischen Tochterunternehmen Immobilien Projekt Management Düsseldorf (IPM). Exemplarisch dafür ist der Modulbau der Förderschule Lohbachweg 16-18, der in dem Video veranschaulicht wird.

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