(Foto: RWO)
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Oberhausen/Krefeld. Zum Auftakt ein Sieg! Das wünscht sich jedes Team. Rot-Weiß Oberhausen bezwang zum Auftakt in die neue Spielzeit den Drittliga-Absteiger KFC Uerdingen mit 6:0 (4:0).

Sechs Wochen Vorbereitung, vier Wochen gar kein Fußball und eine gefühlte Ewigkeit Pandemie-Bedingungen. Den 2.934 Zuschauern war anzumerken, dass sie wieder hungrig auf die Regionalliga waren.

RWO-Cheftrainer Mike Terranova hatte vor Anpfiff die Qual der Wahl. Bis auf den rotgesperrten Pierre Fassnacht (aus dem Münster-Spiel der Vorsaison) waren alle Spieler einsatzfähig.

Das Spiel

Von Beginn an entwickelte sich eine untere Partie. Entgegen jeder Erwartung der Experten spielte Krefeld munter mit und vergab durch Ouadie Barini die erste Torchance des Spiels (6.). Im Gegenzug scheiterte Sven Kreyer nach einer scharfen Hereingabe von Shaibou Oubeyapwa an Jovan Jovic (7.). In der Folge schnürte RWO die Gäste in der eigenen Hälfte ein. Aber das Bollwerk hielt. So mussten andere Mittel her. Und Nico Buckmaier fand den Schlüssel zum Glück durch seinen Strahl aus rund 20 Metern zum 1:0 in den rechten Torwinkel (16.). Zwei Minuten später verfehlte der Mittelfeldstratege das Gehäuse um wenige Zentimeter (18.), doch sein Teamkollege Anton Heinz machte es wenig später bereits besser. Sein Freistoß wurde von einem Abwehrspieler in der Mauer unhaltbar für Jovic abgefälscht, sodass es nach 21 Minuten bereits 2:0 für die Hausherren stand. Die Gäste schienen kurzzeitig von der Rolle und machten das durch einen kapitalen „Bock“ ersichtlich. Nutznießer Kreyer schnappte sich einen Rückpass der Krefelder und schob locker zur 3:0-Führung ein (23.).

Nach der direkt anschließenden Trinkpause verflachte die Partie ein wenig – bis Sven Kreyer zwei Minuten vor dem Pausenpfiff eine feine Hereingabe von Nils Winter am kurzen Pfosten zum 4:0-Halbzeitstand verwertete.

Auch nach dem Seitenwechsel war RWO die spielbestimmende Mannschaft gegen aufopferungsvoll kämpfende Krefelder, doch eine weitere Belohnung sollte weder beim Versuch von Jerome Propheter (49.) noch der direkte Freistoß von Anton Heinz abfallen. Erst der eingewechselte Maik Odenthal stellte das Scoreboard auf 5:0 (60.) – und das mit seinem ersten Ballkontakt.

Sechs Minuten später waren dann mal wieder die Uerdinger gefährlich vor dem Tor von Justin Heekeren, doch Barini verfehlte das lange Eck um etwa zehn Zentimeter (66.). Wiederum sechs Minuten später hatte Winter nach einer sehenswerten Kombination den nächsten Treffer auf dem Fuß, doch der Ball strich ebenfalls knapp am Gehäuse vorbei. Eine bessere Einschussmöglichkeit hatte der zwischenzeitlich eingewechselte Vincent Boesen, doch KFC-Schlussmann Jovic spekulierte richtig und lag im rechten Toreck (73.). Neun Minuten später reichte dem eingewechselten Hüseyin Bulut eine Körpertäuschung das Krefelder Tor war offen für das 6:0 (82.).

Dabei blieb es bis zum Ende. Die Fans feierten ihre Rot-Weißen und schworen sich: „Nie mehr getrennt – Nur noch zusammen!“ So wollen die Oberhausener auch die kommende Aufgabe angehen. Die heißt am kommenden Samstag, 21. August, um 14 Uhr SC Wiedenbrück. RWOfm berichtet live aus dem Jahnstadion.

RW Oberhausen – KFC Uerdingen 05    6:0 (4:0)

RWO: Heekeren – Winter, Öztürk (54. Stappmann), Klaß, Obst – Holthaus – Oubeyapwa, Buckmaier, Propheter (67. Boesen), Heinz (59. Odenthal) – Kreyer (80. Bulut).

KFC: Jovic – Prodanovic, Schubert (76. Kadiata), Ntika Bondombe, Klossek – Kretschmer (46. Baba), Augusto (66. Cirillo), Agirbas (46. Fladung), Barini – Fesenmeyer, Neiß.

Schiedsrichter: Luca Marx (Brühl).

Tore: 1:0 Buckmaier (16.), 2:0 Heinz (21.), 3:0 Kreyer (23.), 4:0 Kreyer (43.), 5:0 Odenthal (60.), 6:0 Bulut (82.).

Zuschauer: 2.934.

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