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Düsseldorf. Nachdem gestern Abend gegen 18.25 Uhr eine Gruppe Jugendlicher Rettungskräfte an ihrem Erste-Hilfe-Einsatz für eine gestürzte Person hinderten, kam es zu Solidarisierungseffekten auf der Bolkerstraße. Erst eine starke Polizeipräsenz konnte die Situation entspannen. Ein 15-Jähriger musste zur Polizeiwache gebracht werden.

Rettungskräfte waren auf der Bolkerstraße wegen eines medizinischen Notfalls im Einsatz, als sie plötzlich von einer Vielzahl junger Menschen umringt und bedrängt wurden. Zur Unterstützung kamen daher Beamte der Düsseldorfer Polizei hinzu und bildeten eine Absperrung, um eine Behandlung der verletzten Person zu ermöglichen.

Durch weitere zuströmende Menschen wuchs die Gruppe auf mehrere hundert Personen an, die sich mit den Störern solidarisierten. Dies führte dazu, dass der hinzugerufene Notarzt am Durchgang gehindert wurde. Weitere Polizeikräfte verstärkten die Absperrung und begannen die Einsatzstelle zu räumen.

Ein 15-Jähriger trat plötzlich an einen Polizeibeamten heran, schubste ihn, nahm schließlich Anlauf und sprang gegen ihn, um die Absperrung gewaltsam zu durchbrechen. Daher brachten Polizisten ihn konsequent zu Boden und nahmen ihn mit zur Wache. Der Jugendliche wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die Obhut eines Erziehungsberechtigten übergeben. Die gestürzte Person konnte schließlich in einen Rettungswagen gebracht werden. (ots)

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