(Foto: Feuerwehr Herdecke)
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Herdecke. Am Samstagabend um 20:55 Uhr wurde der Freiwilligen Feuerwehr Herdecke gemeldet, dass sich in der Ruhr auf Höhe des Quartier Ruhraue eine Person im Wasser befinden sollte. Die Person stellte sich am Ende zum Glück als Puppe heraus.

Als nach rund 4 Minuten der Einsatzführungsdienst der Feuerwehr vor Ort eintraf, gab dieser einem vor Ort befindlichen Passanten mit einer Drohne den Auftrag, entlang der Ruhr mit seiner Drohne nach der Person zu suchen. Ein ebenfalls zufällig privat anwesender Herdecker Feuerwehrmann hielt mit einem Funkgerät den Kontakt zum Einsatzleiter. Parallel gingen Strömungsretter mit einem Schlauchboot zu Wasser. Als grade auch das Motorrettungsboot mit weiteren Wasserrettern zu Wasser gelassen war, hatte der Drohenflieger einen Torso auf Höhe des Viaduktes entdeckt. Umgehend fuhr das Motorboot zum Viadukt. Rund 20 Minuten nach dem Alarm bargen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte dort dann glücklicherweise nur die lebensgroße Babypuppe.

Neben dem Wasserrettungszug der Herdecker Wehr mit diversen Fahrzeugen und zwei Booten war auch die Tauchergruppe der Berufsfeuerwehr Witten sowie die DLRG Herdecke alarmiert. Diese brauchten jedoch nicht mehr tätig werden. Nach rund einer Stunde war der Einsatz abgeschlossen. (ots)

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