Notarzteinsatzfahrzeug der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr (Foto: Feuerwehr Mülheim an der Ruhr)
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Mülheim an der Ruhr. Bei einem Brand in einem Mobilheim am Entenfang kam am heutigen Mittag eine Person ums Leben. Eine weitere Person erlitt schwerste Verbrennungen, zehn weitere Personen wurden verletzt.

Der Leitstelle der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr wurde um 13:02 Uhr der Brand eines Mobilheims gemeldet. Unter dem Stichwort Gebäudebrand wurden zwei Löschzüge, Führungsdienste und mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes zur Einsatzstelle entsandt. Aufgrund der örtlichen Nähe gingen zeitgleich mehrere Notrufe auch bei der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg ein. Diese entsendete ebenfalls zwei Löschfahrzeuge und mehrere Rettungsdienstfahrzeuge zur Unterstützung der Mülheimer Kollegen.

In dem betroffenen Mobilheim wurde eine vermisste Person von den Anrufern gemeldet. Sämtliche Löschversuche von Ersthelfern blieben erfolglos. Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde umgehend eine Menschenrettung und die Brandbekämpfung eingeleitet. Die vermisste Person konnte nur noch tot geborgen werden. Der Brand wurde schnell unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf weitere Gebäude verhindert. Eine schwerstverletzte Person wurde vom Rettungsdienst erstversorgt und anschließend in ein Duisburger Krankenhaus transportiert.

Insgesamt befanden sich an der Einsatzstelle elf betroffene beziehungsweise verletzte Personen. Insgesamt wurden fünf Personen in umliegende Krankenhäuser transportiert. Zur Betreuung der unverletzten Personen wurde ein Team der Notfallseelsorge aus Mülheim an der Ruhr eingesetzt. Neben den Kräften der Feuerwehr waren sechs Rettungswagen und drei Notärzte vor Ort. Der Einsatz war nach circa zwei Stunden beendet. Die Einsatzstelle wurde zur Ermittlung der Brandursache an die Kriminalpolizei übergeben. (ots)

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