Udo van Neer, Bürgermeisterin Sabine Anemüller und Klaus Haschke (Foto: Stadt Viersen)
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Viersen. Bei einem Treffen mit Bürgermeisterin Sabine Anemüller informierten Udo Van Neer, Geschäftsführer des Stadtverbands Viersen im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) und Oberfeldwebel der Reserve Klaus Haschke über die Höhe der Einnahmen der letztjährigen Spendensammlung zugunsten der Kriegsgräberfürsorge. Obwohl wegen der Corona-Pandemie die sonst übliche Friedhofssammlung ausfallen musste, konnte ein Spendenergebnis von 2525 Euro erzielt werden.

Udo van Neer zeigte sich erfreut über die trotz Pandemie ungebrochene Spendenbereitschaft der Viersenerinnen und Viersener. Er wies darauf hin, dass das respektable Spendenergebnis alleine durch Haustürsammlung zustande gekommen ist. Die Spenden kommen in diesem Jahr auch der Wiederinstandsetzung von Kriegsgräberstätten in vom Hochwasser betroffenen Gebieten zugute. Der im Oktober startenden nächsten Spendenkampagne blickt van Neer zuversichtlich entgegen, denn: „In Viersen ist die Spendenbereitschaft trotz Allem hoch. Hier funktioniert das Prinzip Ehrenamt auch in Krisenzeiten.“

Bürgermeisterin Sabine Anemüller ist in ihrer Funktion Vorsitzende des Stadtverbandes Viersen im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge begann nach dem Ersten Weltkrieg 1919 als Bürgerinitiative zur Anlage und Pflege von Ruhestätten für Gefallene und andere Kriegsopfer. Die humanitäre Organisation hat sich bis heute der Völkerverständigung verschrieben und ist ein wichtiger Akteur der Erinnerungs- und Gedenkkultur.

Der Volksbund betreut nach eigenen Angaben im Auftrag der Bundesregierung die Gräber von 2,8 Millionen Kriegstoten auf mehr als 832 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten. Er wird dabei unterstützt von mehr als einer Million Mitgliedern und Förderern sowie der Bundesregierung. Sein Leitwort heißt: „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden.“

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