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Mülheim an der Ruhr. Am gestrigen Donnerstag, 19. August 2021, ist es nach Erkenntnissen der Berufsfeuerwehr der Stadt Mülheim an der Ruhr zu einer Verpuffung in einem Mobilheim im Wochenendhausgebiet Entenfang gekommen. Dabei wurde eine Person tödlich verletzt, 10 weitere Personen wurden auf Grund von Verletzungen ärztlich versorgt.

„Mein aufrichtiges Beileid im Namen der Stadtverwaltung gilt den Angehörigen, die einen lieben Menschen verloren haben“, so der Oberbürgermeister der Stadt Mülheim an der Ruhr, Marc Buchholz, zu diesem tragischen Unglück. „Ich hoffe, dass auch alle verletzten Personen schnell und vollständig wieder genesen und danke allen Ersthelferinnen und Ersthelfern und den Einsatzkräften vor Ort für ihren Einsatz.“

Die zurzeit laufenden Untersuchungen der Polizei werden aufzeigen, wodurch die Explosion ausgelöst wurde. Sicher ist bereits jetzt, dass der ausgelöste Brand durch eine vorhergehende Explosion entstand. Dieser Brand ist deshalb von einem klassischen Brandereignis wie etwa einem Schwelbrand, der sich über einen längeren Zeitraum entwickelt, zu unterscheiden.

Der durch die Verpuffung ausgelöste Brand ist nicht auf andere Gebäude des Wochenendhausgebietes Entenfang übergeschlagen. Dies bestätigt die Stadt Mülheim an der Ruhr darin, ihren bisher eingeschlagenen Weg fortzuführen und den Platzbetreiber sowie dessen Brandschutzsachverständigen in der Ausarbeitung des Brandschutzkonzeptes abschließend zu unterstützen.

Darüber hinaus konnte in den vergangenen Monaten in Zusammenarbeit mit dem Platzbetreiber belegt werden, dass in jedem Gebäude Rauchmelder installiert sind und eine ausreichende Löschwasserversorgung existiert. Ebenso sind überall die notwendigen Feuerlöscher vorhanden, weshalb brandschutztechnische Forderungen im Sofortvollzug nicht erforderlich waren. Gleichwohl muss der Platz brandschutztechnisch noch verbessert werden, was dem Platzbetreiber auch vollumfänglich bekannt ist und wozu er bereit ist. Der bisher eingeschlagene Weg ist aus Sicht der Stadt daher richtig und wird intensiv in enger Kooperation mit dem Platzbetreiber fortgeführt.

Die Bewohner des Entenfangs haben daher aus Sicht der Stadt nicht zu befürchten, dass nun aufgrund des tragischen Unglücksfalls mit Todesfolge eine unverzügliche Räumung erfolgt oder andere Maßnahmen unmittelbar vollzogen werden. Eine derartige Verpuffung stellt ein tragisches Unglück dar und hätte überall passieren können. Zum Schutz vor „klassischen“ Bränden muss weiter gemeinsam mit dem Platzbetreiber intensiv an der Umsetzung des abgestimmten Brandschutzkonzeptes gearbeitet werden.

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