Viel Arbeit hatte TuS Trainerin Bettina Grenz-Klein im Test gegen Amsterdam, den ihre Mannschaft mit 45-41 gewinnen konnte (Foto: privat)
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Kamp-Lintfort. Mit 45-41 konnten die Lintforter Zweitligahandballerinnen das niederländische Spitzenteam VOC Amsterdam über 3 x 30 Minuten besiegen. „Das war ein enges Spiel und nach zwei Trainingsstunden vorher war die längste Spielzeit sehr herausfordernd für meine Mannschaft“, fand Bettina Grenz-Klein, Trainerin beim TuS, nach der Partie.

Ihre Mannschaft hatte im ersten Drittel mit viel Tempo gespielt und im Rückraum druckvoll agiert. Daraus resultierten zahlreiche Tore aus der 2. Reihe, aber auch sehenswerte Treffer über den Kreis. Amsterdam fand zunächst kein Mittel gegen den gut aufgelegten Angriff der Lintforterinnen und lag zur ersten Pause mit 12-19 zurück.

Im zweiten Abschnitt agierten nun die Gäste zielstrebiger und deckten die ein oder andere Lücke im Abwehrverband der TuS Spielerinnen auf. Amsterdam verkürzte den Rückstand auf drei Treffer und erst gegen Ende des zweiten Drittels konnte sich Lintfort wieder auf 31-26 absetzen.

Im Schlussdrittel merkte man den Gastgeberinnen nun den Kräfteverschleiß an und die Niederländerinnen hielten das Spiel immer wieder offen. Kurz vor dem Ende gelang sogar der Abschlusstreffer zum 40-42. „Dann haben meine Spielerinnen aber die Nerven behalten und das Spiel letztendlich doch noch deutlich gewonnen.“ Mit drei Toren in Folge setzte sich das Team von Bettina Grenz-Klein vorentscheidend ab und gab den Erfolg nicht mehr aus der Hand.

„Das war ein wichtiger Test in einem umkämpften Spiel. Amsterdam war der erwartet starke Gegner und hat uns über 90 Minuten voll gefordert“, freute sich Grenz-Klein am Ende über einen gelungenen Test ihrer Mannschaft, in der vor allem Prudence Kinlend stark spielte.

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