(Foto: privat)
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Nettetal/Kreis Viersen/Venlo. Die CDU Kreis Viersen und die CDA Venlo haben ihre Zusammenarbeit wieder aufgenommen. Bei einem ersten Treffen „nach Corona“ im Bongartzhof im Sassenfeld schmiedeten die Christdemokraten Pläne für grenzüberschreitende Aktivitäten auf den verschiedensten Themenfeldern.

Tom Verhaegh, Fraktionsvorsitzender der CDA-Fraktion in Venlo, lud die Parteifreunde zu einem Ortstermin in Arcen im Oktober ein. Dabei soll es nicht nur um Hochwasserschutz auf beiden Seiten der Grenze gehen, sondern auch um gemeinsame Initiativen auf den Gebieten Kultur, Bildung und Infrastruktur. Im Sassenfeld war auch die Verlängerung des direkt an dem Hof vorbeiführenden Bahnradweges bis nach Venlo ein Thema. „Hier wollen wir die Planungen aktiv unterstützen“, so CDU-Kreisvorsitzender Marcus Optendrenk. Im nächsten Schritt sollen auch weitere Parteigliederungen entlang der Grenze eingebunden werden.

Hanno Lamers, ehemaliger Dezernent der Stadt Venlo und jetzt Mitglied der Ratsarbeitsgruppe „De grens“ freute sich auch über das Wiedersehen an sich. „Wir haben doch in der Zeit von Corona gemerkt, wie wichtig eine persönliche Begegnung ist. Sie hat uns sehr gefehlt.“ Dem stimmte auch Miriam Dückers zu, die Ratsmitglied in Venlo ist, aber viele familiäre Verbindungen nach Leuth hat. „Schon seltsam, wenn auf einmal eine Grenze wieder zur Barriere wird“, so Dückers. Die wollen die Christdemokraten auf jeden Fall überwinden und möglichst viele Initiativen unterstützen, die dabei helfen.

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