(Fotos: privat)
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Kreis Wesel. Innerhalb von wenigen Tagen nach dem Aufstellen von Großflächenplakaten wurden im Kreisgebiet mehr als 10 Prozent dieser mutwillig beschädigt. Die FDP-Kreis Wesel ist über die Zerstörungswut erschüttert – der Staatsschutz ermittelt.

53 Großflächenplakate hatte die FDP im gesamten Kreisgebiet aufstellen lassen, nur wenige Tage nach dem Beginn des Aufbaus mussten bislang mehr als 10 Anzeigen wegen Sachbeschädigung gestellt werden. „Unsere Plakate wurden beschmiert, abgerissen oder zerstört”, beklagt FDP-Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Bernd Reuther. Für die Freien Demokraten sei dies eine Beschädigung, wie sie es noch nie erlebt habe.

Mit steigenden Umfragewerten für die FDP und einhergehender Popularität der Partei werde der Ton des politischen Gegners rauer, jedoch dürfe Sachbeschädigung kein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein. „Wir vermuten das linke Lager hinter den Anschlägen”, so Constantin Borges, Mitglied im Kreisvorstand der FDP und zuständig für den Bundestagswahlkampf. „Die Zeichen für einen Linksextremen Anschlag sind eindeutig. So sei auf den beschmierten Plakaten Sätze wie „Hobbyjagd stoppen“ und „Mindestlohn 10 Euro“ zu lesen. „Wir bringen jede Zerstörung in Zusammenarbeit mit unseren engagierten Ortsverbänden zur Anzeige und versuchen die Schäden schnellstmöglich reparieren zu lassen“, so Borges.

Bernd Reuther rief alle Demokraten noch einmal zu einem fairen Wahlkampf auf und bittet alle entschieden gegen die Zerstörungswut vorzugehen. Bei Sachbeschädigung gegen politische Parteien ermittelt der Staatsschutz gegen die Täter, eine Sachbeschädigung des Parteieigentums kann enorme strafrechtliche Konsequenzen haben, so heißt es in einer Pressemitteilung der Freien Demokraten.

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