Das Team des Bereiches Chancengleichheit der Stadt Oberhausen im Friedensdorf (Foto: Stadt Oberhausen)
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Oberhausen. Vier Stunden, zehn Schubkarren, Unkraut, Moos und Dornen, so die Ausbeute des Mini-Social Days des Bereiches Chancengleichheit der Stadt Oberhausen im Friedensdorf Oberhausen. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Bereiches Chancengleichheit fanden sich dessen Mitarbeiter*innen im Friedensdorf ein, um auch in diesem Jahr tatkräftig Unterstützung zu leisten. „Wenn ich das alleine gemacht hätte, dann wäre ich bestimmt eine Woche beschäftigt gewesen.“, betonte der Mitarbeiter der Dorfmeisterei Dieter Langnese. Das Friedensdorf International Oberhausen hat es sich seit 1967 zur Aufgabe gemacht, Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten zu helfen. Durch die langjährige Partnerschaft mit dem Friedensdorf ist die Austragung des Social Days innerhalb der Stadtverwaltung unter der Organisation des Bereiches Chancengleichheit seit einigen Jahren ein wichtiger Beitrag für soziales Engagement.

Beispielsweise meldeten sich im Jahr 2019 rund 280 Mitarbeiter*innen der Verwaltung, um an einem Tag diverse sportliche, kreative und notwendige Arbeits- und Hilfeleistungen im Friedensdorf auszuführen. Unter anderem wurden Fußball- und Tischtennisturniere veranstaltet, ein Hip-Hop Kurs durchgeführt und die alltäglichen Aufgaben wie Putzen, Kochen und Gartenarbeit übernommen. Birgit Stifter, Leiterin des Friedensdorfes, betont: „Leider war es in diesem Jahr coronabedingt nicht möglich einen Social Day in gewohnter Form durchzuführen. Wir freuen uns aber über die kleine Delegation und den Mini Social Day.“

Der Bereich Chancengleichheit entschloss sich zu seinem zehnjährigen Jubiläum, die Tradition des Social Days im Friedensdorf weiter zu führen. Dieses Jahr fokussierte sich die Unterstützung auf Gartenarbeit und die Verschönerung von Wegen und Beeten der unteren Gartenanlage und des Spielplatzes. Interessante Gespräche und ein spannender Austausch über die Arbeit des Friedensdorfes begleiteten die schweißtreibende Arbeit.

„Wir freuen uns sehr, auch während der Pandemie so tatkräftig helfen zu dürfen und den Kindern des Dorfes eine Freude durch den jetzt wieder unkrautfreien Spielplatz bereiten zu können.“, so Britta Costecki, die Leiterin des Bereichs Chancengleichheit. Sie hofft darauf, dass in den folgenden Jahren wieder der Social Day in bewährter Form veranstaltet werden kann, sodass alle Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung Oberhausen die Chance haben, breit gefächerte Angebote und Aktionen für und mit den Kindern und Mitarbeiter*innen des Friedensdorfes durchführen zu können.

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