Hintere Reihe v. l.: Alia Zorlu, Nicole Schulz, Jonas Kaltenmaier, Jule Schnieder, Lucy Karwatzki Vordere Reihe v. l.: Josephine Karsties, Inger Struwe, Josefine Osigus, Kea Veldhuis, Emely Joester, Jule Neumann (Foto: © SGS)
Anzeige

Essen. Obwohl die Saison 2020/2021 sportlich nicht beendet werden konnte, war es dennoch eine erfolgreiche Saison für den Bundesliga-Nachwuchs der SGS. Mit Laureta Elmazi und Sophia Winkler schafften zwei Spielerinnen der U20 den Sprung in die Frauen-Bundesliga Mannschaft. Somit hat das Team seine primäre Zielsetzung erreicht. Hier wird deutlich, dass sich die konzeptionelle Umstellung im U20-Bereich vor einem Jahr bereits bezahlt macht. Dieser Weg soll auch in den kommenden Jahren konsequent vorgeführt werden. Im Perspektivkader gab es insgesamt fünf Abgänge: Paulina Schlitzkus, Jana Barbara und Jana Jungesblut haben sich der Dritten Mannschaft der SGS angeschlossen, Assiza Walther hat ihr Karriere beendet und Lina Steffens hat sich dem Wuppertaler SV angeschlossen.

Wie im letzten Jahr wurde bei der Kaderplanung der U20 auf externe Neuzugänge verzichtet. Es sind aber mit Josefine Osigus, Emily Joester, Inger Struwe, Josephine Karsties, Kea Veldhuis, Lucy Karwatzki, Nicole Schulz, Jule Schnieder und Alia Zorlu gleich neun Talente aus der letztjährigen U17 und Jule Neumann aus der SGS III in den Perspektivkader nachgerückt. Der Trainer ist weiterhin Jonas Kaltenmaier, der dabei wie zuletzt von Kirsten Hüttemann unterstützt wird. Mit Niklas Kastor ist ein weiterer junger Co-Trainer neu hinzugekommen, der sich bis Dato perfekt in das Trainer-Team der U20 einbringt und den Baustein der Spielanalyse weiter verbessert. Für die Ausbildung der U20-Torhüterinnen bleibt Kathrin Längert verantwortlich und Elias Halmans Händen liegt die physiotherapeutische Betreuung der Spielerinnen.

Somit wird die SGS erneut mit einem sehr jungen Kader (Altersdurchschnitt 17,5 J.) in der Frauen Regionalliga-West starten. Hierbei dürfte eine sehr spannende und anspruchsvolle Saison auf die Nachwuchs-Talente der SGS warten. Da keine Mannschaft der Regionalliga-West in den 2. Bundesliga aufsteigen konnte, bleibt die Spitzengruppe der letzten Saison zusammen. Hinzu kommen mit Arminia Bielefeld, SpVg Berghofen und Borussia Mönchengladbach gleich drei Absteiger aus der 2. Bundesliga. Somit starten 15 Teams in der Saison 2021/2022 in der Regionalliga-West von denen sicherlich ca. zehn Mannschaften die Ambition haben um die vorderen Plätze mitzuspielen.

Koordinator Christian Kowalski sagt: „Ich freue mich auf eine sehr interessante Saison in einer sehr starken Liga in der wir jede Woche gefordert werden. Wir müssen in jedem Spiel an unsere Grenze gehen um die Spiele erfolgreich zu gestalten. Durch dieses attraktive und herausfordernde Teilnehmerfeld haben unsere Talente die Möglichkeit weiter zu reifen und sich somit auf einem hohen Level für die Frauen-Bundesliga Mannschaft der SGS Essen zu empfehlen.“

Trainer Jonas Kaltenmaier sagt: „Wir haben inzwischen viel um die U20 aufgebaut, um athletisch und taktisch die Ausbildung zu optimieren. Testbatterien, Tracking und Videoanalysen sollen dabei helfen, das maximale aus den Talenten rauszuholen. Unser Anspruch diese Saison ist die starke Liga diese Saison zu nutzen, um wieder die nächsten Juwelen auf das Förderband zur Bundesliga zu legen. Wir werden unsere DNA smart, galant und schnörkellos mit der Gier auf einen Sieg in jedem Spiel auf den Platz bringen!“

Beitrag drucken
Anzeigen