v.l. Carsten Welp (Leiter Schuldenberatung), Michaela Rosenbaum (Geschäftsführerin AWO Mülheim, Frank Werner (Vorstand Sparkasse Mülheim an der Ruhr) (Foto: PR Fotografie Koehring)
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Mülheim an der Ruhr. Am Montag, den 23.08.2021, überreichte Frank Werner, Vorstandsmitglied der Sparkasse Mülheim an der Ruhr, einen Scheck in Höhe von rund € 28.500,00 an Michaela Rosenbaum, Geschäftsführerin der AWO Mülheim, und Carsten Welp, Leiter der Beratungsstelle.

Jährlich unterstützt die Sparkasse damit als einziges Kreditinstitut  in Mülheim die wichtige Arbeit der AWO Schulden- und Insolvenzberatung. Diese Summe hilft neben den kommunalen Mitteln und den Landesmitteln dieses wichtige Beratungsangebot allen Mülheimer Bürgern und Bürgerinnen zur Verfügung stellen zu können. An dieser Stelle ist noch zu vermerken, dass die Mehrzahl der Ratsuchenden der Beratungsstelle kein/e Kunde/in der Sparkasse Mülheim ist.

Frank Werner, Vorstandsmitglied der Sparkasse, betonte die Wichtigkeit der Arbeit der Schuldenberatungsstelle und signalisierte die Bereitschaft zur Unterstützung auch über diese jährliche Spende hinaus: „Das große Thema Umgang mit Geld ist für Kinder und Jugendliche wichtiger denn je und wir können mit unserem Knowhow unser Mitarbeiter*innen unterstützen oder aber über die Sparkassenstiftung Präventionsprojekte für Mülheimer Schulen fördern.“

Das Beratungsangebot ist nach wie vor hoch frequentiert, rund 800 Fälle sind aktuell in der Bearbeitung. Berücksichtigt man dazu noch, dass Corona-bedingt die freie Sprechstunde nicht möglich ist, so scheint der Bedarf noch höher zu sein. Aktuell erfolgt die Beratung nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung. Doch auch hier gibt es keine lange Wartezeiten.

Alle Beteiligten erwarten in den kommenden Wochen und Monaten die Auswirkungen der Pandemie. Ein offenes Beratungsangebot ist natürlich wünschenswert. Hier wird man die Entwicklung entsprechend den Corona-Vorgaben beobachten und das Angebot anpassen.

Sei vielen Jahren stellen die Berater*innen fest, dass die Ratsuchenden aus allen Einkommens- und Altersschichten kommen, die Gründe sind vielfältig. Arbeitslosigkeit, Einkommensrückgang, Scheidung/ Trennung, aber auch Suchtproblematiken sind häufig ein Grund, warum Menschen in eine finanzielle Schieflage geraten. Gerade auch diese Problematiken sind bei der Beratungsarbeit zu berücksichtigen und zu beleuchten. Hier arbeiten die Beratungskräfte sehr vernetzt, um umfassende Lösungen erreichen zu können. Denn nur wenn diese anderen Problemlagen geklärt sind, kann eine Schuldenregulierung erfolgreich sein.

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