Alexander Dorner (Foto: © Ruth Klapproth, Alexander Dorner)
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Kreis Heinsberg/Rhein-Ruhr. Die heiße Phase des Bundestagswahlkampf ist im vollen Gange und überall sind die Plakate der Parteien zu sehen. Doch meine FDP erscheint in diesem Jahr seltener im Straßenbild des Kreises Heinsberg.

Das liegt daran, dass ich so weit wie möglich umwelt- und klimaschonend im Wahlkampf agieren möchte. Die meisten Parteien reden immer von Verzicht und Einschränkungen, die wir in Zukunft alle auf uns nehmen müssten. Sobald es aber für sie darum geht diese Forderungen auch selbst umzusetzen, will man auf einmal nichts mehr davon wissen. Ich möchte mit gutem Beispiel vorangehen und nicht nur Forderungen an die Bürgerinnen und Bürger zu stellen.

Da bei einer Bundestagswahl vor allem die bundespolitischen Themen im Vordergrund stehen und die Inhalte in vielfältiger Weise medial vermittelt werden und der Informationsbedarf der politisch Interessierten umfassend gedeckt ist, haben wir die Anzahl der Plakate reduziert. Zusätzlich habe wir bei allen Wahlkampfprodukten auf eine klimaneutrale Produktion geachtet. Denn, wer sich zum Beispiel über mich als Kandidaten für den Kreis Heinsberg und meine Schwerpunkte im Wahlkampf informieren möchte, findet alles Wissenswerte auf meiner Homepage und den sozialen Medien. Man kann sich also über die meisten Kandidatinnen und Kandidaten sowie deren Ziele ohne vielfache Plakatierung informieren.

Die größte Klima- und Umweltsünde im Wahlkampf sind in der Regel die Plakate. Sie erzeugen durch die benötigten Kabelbinder nicht nur einiges an Plastikmüll, sie müssen auch aufgehangen und im Nachhinein wieder eingesammelt und entsorgt werden und das geht meist nur mit dem Auto.

Mein Motto daher: Klima- und Umweltschutz nicht nur auf Plakaten propagieren, sondern ressourcenschonenden Wahlkampf als Vorbild praktizieren.

 

Ein KlarKlick von Alexander Dorner, Geilenkirchen, FDP-Bundestagskandidat im Kreis Heinsberg

Anmerkung der Redaktion: Unter KlarKlick versteht die LokalKlick-Redaktion Gastkommentare, die zur gesellschaftlichen Diskussion führen. Sie geben nur die Meinung des Gastkommentatoren wieder und sind nicht unbedingt die Meinung der Redaktion.

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