Bei einem Unfall mit vier Fahrzeugen auf der A46 bei Grevenbroich wurden vier Personen verletzt. Die Feuerwehr Grevenbroich versorgte die Insassen, stellte den Brandschutz sicher und unterstützte den Rettungsdienst. Während des Einsatzes musste die Autobahn für knapp zwei Stunden in Richtung Neuss komplett gesperrt werden (Foto: © Feuerwehr Grevenbroich)
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Grevenbroich/Neuss. Bei der Kollision von drei PKW und einem Kleinlaster auf der Autobahn 46 zwischen Grevenbroich-Kapellen und Neuss-Holzheim wurden am Freitagmittag insgesamt vier Fahrzeuginsassen verletzt. Drei Erwachsene und ein Kind wurden vom Rettungsdienst behandelt und zu weitergehenden Untersuchungen in nahegelegene Krankenhäuser transportiert. Der Fahrer des Kleinlasters blieb unverletzt. Alle Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit.

Gegen 13:30 Uhr war es auf der Autobahn in Fahrtrichtung Neuss rund einen Kilometer hinter der Auffahrt Kapellen zunächst zu einer Kollision zwischen dem Klein-LKW und einem PKW gekommen, dieser stieß anschließend gegen ein weiteres Fahrzeug, dass schließlich mit dem dritten PKW kollidierte. Alle Fahrzeuge blieben teils schwer beschädigt auf der Fahrbahn stehen.

Die alarmierten Einsatzkräfte der Grevenbroicher Feuerwehr fanden die Insassen der Fahrzeuge glücklicherweise weder eingeklemmt noch in ihren Autos eingeschlossen vor. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreuten die Feuerwehrkräfte die leicht- bis mittelschwerverletzten Personen. Parallel stellte die Feuerwehr den Brandschutz sicher und klemmte an den Unfallwagen soweit erforderlich die Batterien ab.

Während der Sichtung und Versorgung der Verletzten durch eine Notärztin sowie zur Sicherung der Aufräumarbeiten an der Unfallstelle musste neben den beiden Fahrstreifen auch der Standstreifen für den Verkehr gesperrt werden. Dabei kam es zu einem mehrere Kilometer langen Rückstau auf der Autobahn. Erst gegen 15:20 Uhr konnte zunächst eine Fahrspur wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Eingesetzt waren rund 25 Kräfte der hauptamtlichen Wache sowie die ehrenamtlichen Löscheinheiten aus Kapellen und Hemmerden. Ehrenamtler der Löscheinheit Stadtmitte stellten unterdessen den Grundschutz fürs Stadtgebiet auf der Hauptwache sicher.

Angaben zur Unfallursache sowie zur Schadenshöhe kann die Feuerwehr nicht machen. (ots)

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