(Foto: AWO)
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Duisburg. AWO-Kreisverbandvorsitzender Manfred Dietrich begrüßte prominenten Gast im AWO-Kranichhof

Der Präsident zeigte sich beeindruckt. Michael Groß, der im Juni neue gewählte Vorsitzende des Bundespräsidiums der Arbeiterwohlfahrt in Deutschland, besuchte die AWO-Duisburg. Der Duisburger AWO-Vorsitzende Manfred Dietrich und Bettina Vootz, Prokuristin bei der AWOcura, informierten den prominenten Gast während seines zweistündigen „Antrittsbesuch“ über die Vielfalt der Angebote des Kreisverbandes mit knapp 3.000 Mitgliedern und über 800 Beschäftigten. Die Duisburger AWO hatte den Mann an der Spitze des Wohlfahrtsverbandes mit bundesweit mehr als 312.000 Mitgliedern in den AWO-Kranichhof eingeladen. Michael Groß aus Marl führt gemeinsam mit Katrin Sonnenholzner das Präsidium des Bundesverbandes.

Gemeinsam mit Michael Groß waren die beiden SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir nach Wanheimerort gekommen. Manfred Dietrich erklärte die Wahl für den Ortstermin: „Der AWO-Kranichhof gibt ein gutes Beispiel für das, was wir als Verband hier in Duisburg alles tun und ermöglichen. Zum Quartier gehört ein AWOcura-Seniorenzentrum. Wir bieten Servicewohnen für ältere Menschen. Die ambulante Pflege für die Stadtmitte und den Duisburger Süden hat hier ihr Büro ebenso wie der AWO-Hausnotruf. Nicht zu vergessen: Die AWO-Familienbildung ermöglicht hier Menschen jeden Alters Spielen, Lernen und Erleben.“

Beispielhafte Arbeit der AWO in Duisburg

Michael Groß dankte für die Einladung und machte deutlich, dass es für ihn wichtig sei, was in der Arbeiterwohlfahrt vor Ort geleistet werde. Die Duisburger AWO gebe da ein gutes Beispiel, dass der Verband sich für Menschen aller Altersgruppen und unterschiedlicher Kulturen engagiere. Er fügte hinzu: Es reiche nicht aus, das zu wissen. Es komme darauf an, dies auch zu sehen und persönlich zu erfahren.

Bettina Vootz freute sich über diese Aufmerksamkeit: „Unser Gast hörte aufmerksam zu, stellte interessiert Fragen und wollte wirklich wissen, wie und warum wir unsere Arbeit so machen, wie wir sie machen.“ AWOcura-Mitarbeiterin Elisabeth Weber stellte das Konzept des Servicewohnens für ältere Menschen vor. Manfred Dietrich verwies darauf, dass die Duisburger AWO diesen Bereich buchstäblich ausbaut. Vergleichbare Wohnprojekte wie im AWO-Kranichhof in Wanheimerort entstehen in den nächsten beiden Jahren in Rheinhausen und Laar.

Fast schon ein Fachgespräch entwickelte sich beim Austausch mit Lisa Müller-Arnold, der pädagogischen Leiterin der AWO-Familienbildung. Michael Groß, der selbst über Jahre als AWO-Geschäftsbereichsleiter im Bezirk Münsterland-Recklinghausen tätig war, ließ sich Konzepte und Ideen erläutern. Dazu gehörte auch das Programm des vom Bund geförderten Mehrgenerationenhauses. Lernpatenschaften, von denen gerade Grundschulkinder profitieren, spannen dabei nur eine von vielen Brücken zwischen Jung und Älter.

Ein Straßenschild zum AWO-Geburtstag

Manfred Dietrich hatte zudem gleich zur Begrüßung eine gute Nachricht vorbereitet. Duisburg bekommt in Rheinhausen einen Marie-Juchacz-Platz. Die AWO-Duisburg hatte sich seit Jahren dafür eingesetzt, dass die Stadt die Gründerin der Arbeiterwohlfahrt entsprechend würdigt. Das Neubauprojekt des Verbandes in Rheinhausen mit Seniorenwohnungen, zwei Demenz-WGs, einer

Tagespflege für Senioren und einer Kindertagespflege, wird zukünftig seine Heimat am Marie-Juchacz-Platz finden.

Das Straßenschild wird zum passenden Zeitpunkt angebracht. Es ist in gewisser Weise ein Geburtstagsgeschenk. Die Duisburger AWO begeht in diesem Jahr ein Jubiläum. Vor genau 75 Jahren, im Oktober 1946, gründete sich der Kreisverband neu, nachdem die Nazis im Jahr 1933 die Arbeiterwohlfahrt verboten hatten.

Zum Abschluss sprach Manfred Dietrich eine Einladung aus. Wenn das neue Haus am Marie-Juchacz-Platz eingeweiht wird, ist Michael Groß als Ehrengast herzlich willkommen.

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