Der neu gewählte Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (Foto: privat)
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Moers. Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) ist mit ungefähr 4.000 Mitgliedern und über 100 Schmerzentren seit 25 Jahren die führende Fachgesellschaft zur Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen. Die DGS arbeitet eng mit der Deutschen Schmerzliga zusammen. Gemeinsames Ziel ist es, durch eine bessere Diagnostik und Therapie die Lebensqualität der betroffenen Patienten zu verbessern. Die Mitglieder der DGS arbeiten in ärztlichen Praxen, Kliniken, Schmerzzentren sowie physio- und psychotherapeutischen Einrichtungen interdisziplinär zusammen. Zur Versorgung der ca. 4 Millionen Schmerzkranken sind zurzeit knapp 1.300 Schmerzmediziner tätig.

Norbert Schürmann, Chefarzt der Klinik für Palliativ- und Schmerzmedizin am St. Josef Krankenhaus, der seit 2018 Vizepräsident der Gesellschaft ist, wurde bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der DGS als Vizepräsident für die kommenden 3 Jahre wiedergewählt. Zum Präsidenten der Gesellschaft wurde der Leiter des regionalen Schmerzzentrums in Kevelaer, Johannes Horlemann erneut gewählt.

„Jeder Schmerzpatient hat ein Recht auf Linderung seiner Schmerzen“, so Norbert Schürmann, „die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin hat das Ziel, die Versorgung der chronisch kranken Schmerzpatienten zu verbessern.“ Um dieses Ziel vollständig zu erreichen, müssten ca. 10.000 Schmerzmediziner mit der Patientenversorgung betreut sein. Die DGS setzt sich für die Weiterbildung auf dem Gebiet der Schmerzdiagnostik und für die Einrichtung von bundesweiten Schmerzzentren ein.

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