v.l. OB Sören Link, 1. Preis Jan Losch, Sparkassenvorstand Helge Kipping, Kreishandwerksmeister Lothar Hellmann, 2. Preis Torben Dziura, 3. Preis Juliana Merten (Foto: privat)
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Duisburg. Die Sparkasse Duisburg präsentiert die Ausstellung mit Tradition bereits zum 33. Mal

Zum Abschluss einer jeden Tischlerlehre gehört das Gesellenstück. In maximal 120 Arbeitsstunden muss es von den Lehrlingen nach eigener Gestaltung und Konstruktion gefertigt werden. Im Rahmen des Wettbewerbs „Die Gute Form“ wurden die kreativ und geschickt entworfenen Unikate aus der diesjährigen Tischler-Gesellenprüfung durch eine fachkundige Jury nach den Entscheidungskriterien: Idee, Form, Funktion und Konstruktion beurteilt.

Den Wettbewerb und die damit verbundene Ausstellung für die Preisträger führt die Sparkasse Duisburg in Zusammenarbeit mit der Tischler-Innung in diesem Jahr bereits zum 33. Mal durch. Der Wettbewerb unterstreicht die Bedeutung der Formgebung im Tischlerhandwerk und regt die Phantasie und Gestaltungskraft der angehenden Gesellen an.

Die Ausstellungseröffnung und die gleichzeitige Preisverleihung fanden am 7. September in der Kundenhalle der Sparkasse auf der Königstraße statt, wo man die Möbelstücke noch bis zum 24.September bewundern kann. Im „coronakonformen“ Kreis nahmen die frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link sowie Vertreterinnen und Vertretern der Tischler-Innung, der Kreishandwerkerschaft, der Sparkasse Duisburg und den Ausbildungsbetrieben stolz ihre Urkunden und Preise entgegen. Drei besonders gelungene Gesellenstücke zeichnete die Sparkasse Duisburg mit Geldpreisen in Höhe von insgesamt 900,- € aus, die von Vorstandsmitglied Helge Kipping übergeben wurden.

Der besonders individuelle Schrank von Jan Losch (Ausbildung Diakoniewerk Duisburg GmbH), in dem er seine Utensilien für seine Kletterleidenschaft nun tischlergerecht verstauen kann, überzeugte die Jury und brachte ihn auf den ersten Platz. Mit der Auszeichnung sicherte er sich einen Startplatz beim Landesentscheid NRW im Wettbewerb „Die Gute Form“. Den zweiten Platz im Wettbewerb belegte Torben Dziura (Gerber GmbH) mit seiner „Weinbar“, die mit seinem außergewöhlichen Materialmix punkten konnte. Die einzige Frau in der Runde, Juliana Merten, die ihre Ausbildung bei Spickmann & Söhne absolviert hat, sah die Jury auf dem dritten Platz mit ihrem ausziehbaren Esstisch mit Namen Alex. Belobigungen gingen an:

Marius Glasmacher – Couchtisch (Tischlerei Josef Stockhorst GmbH)

Timo Koslowski Beltran – Nachttisch Black and White (Firma Rainer Hocky)

David Zucker – Garderobe (Tischlerei Fritz Paschke & Söhne OHG)

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