v.l. Chefarzt Privatdozent Dr. Elias Karakas und Chefarzt Dr. Jens Westphal (Foto: Alexianer Krefeld GmbH)
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Krefeld. Roboter-assistiertes Operationssystem der neuesten Generation in Chirurgie und Urologie

Mit dem roboter-assistierten Operationssystem „da Vinci“ konnte die Klinik für Allgemein-, Visceral- und Endokrine Chirurgie unter Chefarzt Privatdozent Dr. Elias Karakas sowie die Klinik für Urologie, Kinderurologie und Urogynäkologie unter Chefarzt Dr. Jens Westphal das breite Leistungsspektrum beider Kliniken komplettieren. Die bereits vor fast 30 Jahren im Krankenhaus Maria-Hilf als Pionierleistung für Krefeld eingeführten und danach stetig weiterentwickelten minimal-invasiven laparoskopischen Operationen erleben damit einen neuen Entwicklungsschub.

Auch mit dem „da Vinci“ findet die Operation über kleinste Körperöffnungen statt, durch hochauflösende Kameratechnik mit Monitorsicht auf das Operationsfeld. Das Besondere am „da Vinci“ ist, dass der Operateur mittels einer Steuerkonsole die Bewegungen der Hand an dessen „verlängerten Arm“ des Operationssystems weitergibt. Durch die technische Umsetzung dieser Bewegungen sind punktgenaue Eingriffe möglich, die auf direktem Wege auch bei den „fittesten“ Operateuren undenkbar wären. Zusätzlich ist die Beweglichkeit der Operationsarme viel größer, als es der Operateur mit seinen menschlichen Gelenken am Tisch leisten könnte. Privatdozent Dr. Karakas sagt: „Es ist faszinierend, mit welcher Präzision meine Bewegungen, die ich an der Konsole vorgebe – beispielsweise bei der Speiseröhre oder dem Enddarm, auch auf engstem Raum – umgesetzt werden.“ Sein Kollege Dr. Westphal ergänzt: „Der erfahrene Arzt im Operationssaal ist auch mit dem „da Vinci“ noch immer der entscheidende Faktor. Die Bewegungen kommen vom Arzt, nicht von der Maschine. Diese High-Tech-Unterstützung ist eben letztlich kein Roboter mit einem vorher programmierten Bewegungsprofil. Im Sinne gewebeschonender Eingriffe können wir jedoch mit dieser Unterstützung höchst effizient das optimale Operationsergebnis erzielen; ganz im Sinne des Patienten.“

Die Anwendungsgebiete des „da Vinci“ sind bereits jetzt breit gefächert und erweitern sich permanent. Kolorektale Erkrankungen, Erkrankungen der Gallenblase, Hernien, verschiedene Tumoren, Harnwegs- und Prostataerkrankungen sind einige Beispiele. Dieses System erweitert die Möglichkeiten des behandelnden Arztes, die für den Patienten richtige Therapie zu wählen. Dr. Westphal betont: „Wir bieten ein großes Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten. Unsere Fachärzte sind erfahren und haben das Know-how, mit dem Patienten die passende Lösung zu finden und diese mit einem optimalen Ergebnis umzusetzen, jetzt auch mit dem „Kollegen da Vinci“.“

 

Veranstaltungen „Da Vinci bei den Alexianern live erleben“

Am Freitag, den 01. Oktober 2021, wird der „Da Vinci“ Teil einer Gesprächsrunde unter den Fachkolleg*innen mit dem Titel: „Da Vinci oder die Kunst der Perfektion?“ Schriftliche Anmeldungen bitte per E-Mail an sabine.krueger@alexianer.de; weitere Informationen telefonisch unter (02151) 334-2381.

Am Samstag, den 02. Oktober 2021, zwischen 11 und 14 Uhr können sich interessierte Bürger*innen von den Chefärzten des Krankenhauses Maria-Hilf zeigen lassen, wie der „Da Vinci“ arbeitet. Aus Gründen des Infektionsschutzes gibt es vor Ort, im KreVital am Dießemer Bruch 77a, Führungen in Kleingruppen. Anmeldungen sind nicht notwendig.

Für beide Veranstaltungen gilt die 3G-Regel.

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