v.l. Dietmar Meier, Reinhard Houben, Michael Terwiesche und Stefan Leske (Foto: privat)
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Moers. FDP-Bundestagskandidat Dr. Michael Terwiesche diskutierte am Montag gemeinsam mit seinen Gästen, dem Bundestagsabgeordneten Reinhard Houben, dem Moerser Unternehmer Stefan Leske und Interessierten über die Zukunft der sozialen Marktwirtschaft in Deutschland. „Unser Land braucht Reformen bei Bürokratie und Bildung“, erklärte Terwiesche vor den etwa 30 Anwesenden im Hotel zur Linde. „Viel zu oft gängeln uns Bürokratismus und lange Behördenverfahren. Wir dürfen unseren Fortschritt nicht mehr länger selbst bremsen“, weiß der Jurist aus eigener Praxis.

Die Fragen der Anwesenden zielten auch auf verknüpfte Themenbereiche, wie beispielsweise Wirtschaft und Klimaschutz im Einklang. „Unser CO2-Deckel wird uns insgesamt zur Einhaltung der Pariser Klimaziele zwingen“, sagte Terwiesche. Hingegen die Frage, welche Branche „auf welche Weise und bis wann klimaneutral ist, wird durch unseren Deckel mit handelbaren Zertifikaten der Marktmechanismus entscheiden. Wir drängen die Märkte damit auch zu noch mehr Investitionen in Innovation.“ Der Bundestagsabgeordnete und wirtschaftspolitischer Sprecher Reinhard Houben brachte seine Sachkunde bei einigen Detailfragen ein.

Das Schlusswort in der Runde hatte Unternehmer Stefan Leske, der als Nicht-Mitglied der FDP appellierte, mit den vernünftigen Ideen auch eine gangbare Realpolitik fürs Land zu betreiben, denn es brauche eine gute und sachliche Politik für die Wirtschaft.

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