In Krefeld gab es für die DSC-Wasserballer trotz eines Tores von Kapitän Joost van Kaathoven nichts zu holen (Foto: RUEDIGER HAUBRICH)
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Düsseldorf/Krefeld. In ihrem ersten Pflichtspiel nach der Sommerpause mussten die Bundesligawasserballer des Düsseldorfer Schwimmclub 1898 beim SV Krefeld ihre erste Niederlage einstecken. Im nachgeholten Pokalwettbewerb der Saison 2020/2021 kam man im Badezentrum Bockum nicht über ein 14:8 hinaus. Dabei mussten die Düsseldorfer mit Dirk van Kaathoven, Stamatios Giannakis, Michael Petrov und Yonatan Rudnik gleich auf vier Stammspieler verzichten. Hinzu kam ein schwacher Spielbeginn, sodass man bereits nach vier Minuten mit 3:0 zurück lag.

In der Folge fanden die Düsseldorfer jedoch besser ins Spiel und bewiesen Kampfgeist. So ging es mit einem ausgeglichenen 5:5 in die zweite Spielhälfte. Hier wiederholte sich jedoch das Szenario aus dem ersten Spielviertel und man lag wieder mit drei Gegentoren zurück. Diesen Rückstand konnte man aufgrund schwindender Kraftreserven nicht mehr aufholen. „Wir haben trotz der schwierigen personellen Situation phasenweise ein gutes Spiel gemacht und gut gekämpft. Doch leider haben wir den Gegner durch unnötige Ballverluste im Spielaufbau zu Kontern eingeladen und überdies klare Torchancen leichtfertig vergeben. Daran müssen wir im Hinblick auf die kommende Bundesligasaison unbedingt arbeiten“, lautete das Fazit von Trainer Gabor Bujka.

Für die Düsseldorfer geht es vermutlich erst im November wieder mit Pflichtspielen in den dann anstehenden Wettbewerben der Saison 2020/2021. Eine hohe Impfquote bei den Aktiven und Offiziellen sowie ein strenges Hygienekonzept von Seiten des Deutschen Schwimm-Verbandes sollten einen regulären Spielbetrieb auch mit Zuschauern wieder ermöglichen.

 

SV Krefeld 1972 – Düsseldorfer SC 1898: 14:8 (3:1, 2:4, 5:2, 4:1)

Düsseldorfer SC 1898
Tor:     Nikitas Paraskevopoulos (32 Min.), Thorsten Plehn

Feld:    Jonas Lindner (2 Tore), Goncalo Carmo (1), Jakob Lindner, Maximilian Schleicher,       Carlo Pavljak (1), Joost van Kaathoven (1), Daniel Markerich, Harry Gray, Alexandr     Yerunov (2), Alexander Scholz (1), Lennart Daniels

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