Ein Löschfahrzeug vor dem Brandhaus (Foto: Feuerwehr Dortmund)
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Dortmund. Gegen 00:00 Uhr wurde der Einsatzleitstelle der Feuerwehr ein ausgelöster Rauchmelder in der Alten Radstraße gemeldet. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurden diese bereits von einem Bewohner des Hauses auf der Straße in Empfang genommen. Obwohl sich schon ein großer Teil der Bewohner des Hauses auf der Straße standen, konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich noch weitere Personen in dem Gebäude befanden

Die Erkundung ergab, dass in einer Wohnung in der 1. Etage brennt und die Flammen bereits in den Treppenraum schlugen.

Sofort wurde ein Trupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr in die betroffene Wohnung geschickt um diese auf vermisste Personen zu durchsuchen und die Brandbekämpfung durchzuführen. Nach den ersten Löschmaßnahmen wurde ein mobiler Rauchvorhang, ein sogenannter Smokestopper angebracht, um die weitere Verrauchung des Treppenraumes, welcher als wichtiger Rettungsweg für die anderen Bewohner des Hauses dient, zu verhindern.

Ein weiterer Trupp kontrollierte den Treppenraum und die weiteren Wohnungen auf eine mögliche Schadensausbreitung und weitere Personen. Ein Hausbewohner konnte durch die Feuerwehr aus dem Dachgeschoss gerettet und dem Rettungsdienst mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung übergeben werden. Er konnte jedoch nach einer kurzen Untersuchung im Betreuungsbus der Feuerwehr verbleiben.

Das Feuer im Eingangsbereich der Wohnung konnte schnell gelöscht werden, jedoch hatte sich der Rauch in der gesamten Brandwohnung ausgebreitet und hatte diese unbewohnbar gemacht. Die rund 20 Bewohner des Hauses wurden für den Zeitraum der Löscharbeiten im Betreuungsbus der Feuerwehr betreut und medizinisch versorgt.

Da das Wohnhaus durch den Brand verraucht war, kam der Hochleistungslüfter zum Einsatz um die Wohnung zu entrauchen. Nach einer abschließenden Kontrolle der betroffenen Wohnung und des Gebäudes konnte die Einsatzstelle an die Polizei zur Ermittlung der Brandursache übergeben werden.

An dem Einsatz waren rund 40 Einsatzkräfte von der Feuerwache 1(Mitte) und Feuerwache 5 (Marten) sowie dem Rettungsdienst beteiligt. (ots)

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