So wurden die Ferkel gefunden (Foto: privat)
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Mülheim an der Ruhr. Am Rande einer Demo vor der Aldi-Zentrale in Mülheim waren sechs Schweine ausgesetzt worden. Drei von ihnen haben jetzt ein Zuhause gefunden.

Drei der Tiere sind seither im Mülheimer Tierheim untergebracht – und dicke Freunde geworden, verrät Leiterin Marion Niederdorf. Sie hatten Glück im Unglück, müssen den Schlachter nicht mehr fürchten: Ab Montag leben die Schweinchen, die ursprünglich wohl aus Massentierhaltung stammen, auf einem Gnadenhof in Mönchengladbach.

„Wir sind sehr glücklich über die Lösung“, sagt Tierheim-Chefin Marion Niederdorf. Dass wichtigste sei, dass die drei Tierkinder zusammen bleiben. „Sie hängen unheimlich aneinander, schlafen jede Nacht eng aneinandergekuschelt in einer Hundetransportbox.“ Es gehe ihnen gut, „artgerecht untergebracht sind sie aber nicht“. Ihnen fehlten grüne Wiesen zum Rumtollen und Schlammpfützen zum Suhlen. Auf der „Monro Ranch“ am Rande von Mönchengladbach werden sie finden, was sie brauchen, glaubt Niederdorf.

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