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Mönchengladbach. Der Mann, der gestern Nachmittag (23.9.) verletzt an der Breitenbachstraße aufgefunden wurde, ist heute Vormittag in einer Klinik verstorben. Es besteht der Verdacht, dass seine Kopfverletzung durch Fremdeinwirkung entstanden ist. Die Polizei hat deshalb eine Mordkommission eingerichtet. Sie sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Aufklärung des Geschehens geben können.

Der zwischenzeitlich identifizierte 38-Jährige war von einem Bekannten aufgefunden worden. Dieser hatte bemerkt, dass es ihm nicht gut ging und er am Kopf verletzt war. Der Zeuge hatte daraufhin den Rettungsdienst verständigt. Der Mann kam ins Krankenhaus, wo er heute verstorben ist.

Nach Beurteilung der hinzugezogenen Rechtsmedizin besteht der Verdacht, dass die Kopfverletzung todesursächlich war.

Die Ermittlungen der Mordkommission deuten darauf hin, dass die Verletzung des 38-Jährigen durch Gewalteinwirkung entstanden sein könnte. Zudem gibt es Hinweise auf eine körperliche Auseinandersetzung zwischen ihm und mehreren Männern, die sich in der Nacht zuvor – also vom 22. auf den 23. September – zugetragen haben soll. Diese Auseinandersetzung könnte sich im Bereich rund um die Breitenbachstraße zugetragen haben.

Der Verstorbene ist dem Obdachlosenmilieu zugehörig und hat in einem alten VW-Bus an der Breitenbachstraße gegenüber von Vitusbad und Mediamarkt gewohnt.

Polizei und Staatsanwaltschaft wenden sich an mögliche Zeugen und fragen: Wer hat etwas Verdächtiges beobachtet? Wer hat etwas von einer Auseinandersetzung in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch mitbekommen? Wer hat Personen weglaufen sehen? Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Hinweise werden unter der Telefonnummer 02161-290 entgegengenommen. (ots)

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