Urologe und Chefarzt Dr. Jens Westphal sowie Chirurg und Chefarzt PD Dr. Elias Karakas (im Hintergrund von links) demonstrierten das Operationssystem „Da Vinci“. Links das Operationssystem, rechts die Bedienkonsole (Foto: Alexianer Krefeld GmbH)
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Krefeld. Über 100 Besucher erlebten im Krankenhaus Maria-Hilf Krefeld das roboter-gestützte Operationssystem Da Vinci

Am Samstag, den 02. Oktober präsentierte sich „Da Vinci“, das roboter-gestützte Operationssystem des Krankenhauses Maria-Hilf Krefeld, der Öffentlichkeit. Über 100 Besucher nutzten die Gelegenheit, das zurzeit modernste Operationssystem dieser Art live zu erleben. Natürlich blieb der Zwillingsbruder im Operationszentrum des Krankenhauses. Im KreVital – Institut für Gesundheitsförderung konnten die Chefärzte Privatdozent Dr. Elias Karakas für die Chirurgie und Dr. Jens Westphal für die Urologie an einem Trainings- und Demonstrationssystem alle Funktionen live präsentieren, die das System so bedeutsam für die Patienten machen.

Die Besucher durften auch selbst „Hand anlegen“ und an der Konsole die vier Roboterarme steuern. Die Aufgabe bestand darin, kleine Ringe möglichst sicher von einer Struktur zur Nächsten im Kunststoff-Bauchraum zu transportieren. Wen wundert es, dass die Jüngeren auch am schnellsten mit der Technik zurechtkamen.

Wichtig war es den beiden Chefärzten, den Bürgern das echte System mit den auch im Operationssaal genutzten Funktionen zu zeigen. Es sollte vor allem Vorbehalte zerstreuen helfen; zeigen, dass das Wort „Roboter“ in diesem Zusammenhang eigentlich nicht passt. Der Operateur ist immer noch Herr des Geschehens. Es ist nichts vorprogrammiert. Mittels der Steuerkonsole werden die Bewegungen der Hand des Arztes direkt an den „verlängerten Arm“ des Operationssystems weitergegeben, durch die Übersetzung punktgenau und absolut präzise. Das macht diese Medizintechnik für schonende und sichere Operationen so wertvoll.

Bei den Alexianern war dies die erste öffentliche Präsenzveranstaltung seit über anderthalb Jahren. Durch die 3G-Regel und die Aufteilung in mehrere Gruppenführungen war nicht nur der Infektionsschutz gewährleistet. Die Besucher konnten so alles direkt erleben, schauen, hören, anfassen und ausprobieren.

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