Ausbildung in der Klinik Königshof: die neuen Azubis zur Pflegefachperson (Foto: © St. Augustinus Gruppe)
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Krefeld. Sie absolvierten ein Freiwilliges Soziales Jahr, jetzt machen sie die Ausbildung: Drei junge Menschen, die schon zwölf Monate lang in der Klinik Königshof arbeiteten, beginnen dort jetzt ihre Ausbildung zur Pflegefachperson. „Ich freue mich sehr, drei weitere motivierte und interessierte Menschen während ihrer Ausbildung begleiten zu dürfen“, sagt Praxisanleiterin Martina Schürmann. „Der Pflegenotstand betrifft uns alle, die Wertschätzung und der Stellenwert der Pflegenden wird in Zukunft weiter steigen“, so Schürmann.

Die angehenden Pflegeprofis besuchen zunächst einige Wochen lang die St. Elisabeth Akademie in Neuss. In dem Ausbildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen werden sie vorbereitet auf die Praxisphasen in „ihrem“ psychiatrischen Krankenhaus, aber auch in somatischen Kliniken oder in Senioreneinrichtungen. Im Verlauf der Ausbildung kommen auch Einsätze im ambulanten Pflegedienst und in der Kinderkrankenpflege dazu. „Ich freue mich darauf, morgens aufzustehen und Menschen bei der Bewältigung ihres Alltages zu unterstützen“, sagt der angehende Pflegefachmann Nils Manten. Seine neue Kollegin Lena Führhoff ergänzt: „Ich erwarte lehrreiche Momente mit den unterschiedlichsten Menschen in verschiedenen Lebenssituationen.“

Auch Gabriel Draga freut sich, dass seine Ausbildung jetzt losgeht: „Ich freue mich auf unterschiedliche Einblicke in den verschiedenen Einrichtungen.“ Drei Jahre dauert die sogenannte generalistische Ausbildung, die alle Pflegebereiche abdeckt, insgesamt. Bei bestandener Prüfung verfügen die Absolventen über einen europaweit anerkannten Abschluss. „Wer die Ausbildung erfolgreich abschließt, muss sich um seine berufliche Zukunft keine Sorgen mehr machen“, ist Anke Aumann überzeugt. Sie ist Koordinatorin der Pflegeausbildung bei der gesamten St. Augustinus Gruppe, zu der auch die Klinik Königshof gehört. „Pflegeprofis werden in unserer Gesellschaft immer dringend gebraucht und inzwischen auch – entgegen aller Vorurteile – immer besser bezahlt.“

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